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Dringend


09.11.2008 20:17 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller



Hallo habe dringend eine Frage ich habe bei kjjjjj ein handy verkauft nokia n96 ohne bilder für 400 euro der käufer hat das handy per nachnahme gekauft allerdings behauptet er jetzt das dass handy eine fälschung wäre ich habe da keine ahnun und hatte auch rücknahme angeboten das er nicht annahm und anzeige machen will was muss ich da erwarten was für eine strafe und so ? bitte um dringende hilfe da ich auf bewährung bin wegen waren kreditbetrug muss ich jetzt ins gefängnis ? ist dringend
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

Gemäß § 263 Abs.1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält.

Sollte es sich bei dem Handy wirklich um eine Fälschung handeln und kann Ihnen nachgewiesen werden, dass Sie wussten, dass das Handy eine Fälschung ist, dann läge in der Tat ein Betrug vor.

Sie hätten sich dann also erneut strafbar gemacht.

Gemäß § 56 f Abs.1 Nr.1 widerruft das Gericht die Strafaussetzung (= Bewährung), wenn die verurteilte Person in der Bewährungszeit eine Straftat begeht und dadurch zeigt, dass die Erwartung, die der Strafaussetzung zugrunde lag, sich nicht erfüllt hat.
Die Erwartung besteht darin, dass der Verurteilte KEINE WEITEREN Straftaten mehr begehen wird.
§ 56 f Abs.1 StGB sieht einen VERBINDLICHEN Widerruf der Bewährung vor.
Allerdings sieht das Gericht gemäß Abs.2 der Vorschrift jedoch von dem Widerruf ab, wenn es ausreicht,
weitere Auflagen oder Weisungen zu erteilen, insbesondere die verurteilte Person einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer zu unterstellen, oder
die Bewährungs- oder Unterstellungszeit zu verlängern.

Ein Widerruf der Bewährung kommt meines Erachtens also in Betracht.

Sollte Sie der Käufer tatsächlich angezeigt haben, sollten Sie UNBEDINGT einen Anwalt/ eine Anwältin vor Ort mit der Angelegenheit beauftragen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2008 | 20:50

kann ich auch sie damit beauftragen ? ich habe es nicht gewusst das dass eine fälschung ist und ich habe rücknahme angeboten freiwillig ich habe echt angst das ich jetzt ins gefängnis muss bin grade in praktikum und habe vllt bald arbeit mann was soll ich tun habe wenig zeit wegen der arbeit irgendwo hin zu fahren würde mich freuen wenn sie denn fall übernehmen würden und ich raten zahlung machen kann oder über meine rechtschutzversicherung laufen lassen kann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2008 | 20:57

Sehr geehrter Fragesteller,

meine Beauftragung wäre generell möglich.
Wegen der Einzelheiten möchte ich Sie bitten mich morgen telefonisch unter 0681-9405552 in meiner Kanzlei zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin

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