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Doppelte Haushaltsführung und Ainmalzahlungen des AG


14.11.2014 10:06 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



In 2013 wurde ich auf Grund einer Standortverlagerung versetzt und richtete einen doppelten Haushalt ein. Bis zum tatsächlichen Bezug der Wohnung setzte ich sämtliche Investitionen (Möbel, Farben und Wohnungssuche als Umzugskosten. Ab Inbetriebnahme der Zweitwohnung setzte ich Kosten für einen doppelten Haushalt an.

Nach pol. Ummeldung und Einreichung meines Mietvertrages erhielt ich vom AG eine Einmahlzahlung mit der Bezeichnung "ZweitwohnsitzpauschaleT" (ELSG), welche lt. Tarifsozialplan fällig wurde. Diese Zahlung wurde voll versteuert. Die betreffende Monatsabrechnung wurde nach Einreichung meiner Steuererklärung vom Finanzamt angefordert.

Im ESt-Bescheid, wurden die sonstigen Werbungskosten (Umzugskosten) und die Kosten der doppelten Haushaltsführung nicht berücksichtigt. Begründung: "Da für die doppelte Haushaltsführung Ausgleichszahlungen vom Arbeitgeber geleistet wurden, sind die geltend gemachten Aufwendungen abgegolten."

Ein Telefont mit dem Finanzamt ergab, dass dort ein Zusammenhang zwischen der Errichtung des doppelten Haushaltes und der Einmalzahlung gesehen wird. Ohne Einrichtung des doppelten Haushaltes hätte es auch keine Einmalzahlung gegeben. Das läßt sich aus der Bezeichnung der Monatsabrechnung ersehen.

Daraus folgen natürlich Steuernachforderungen und Steuervorauszahlungen etc.

Was kann ich tun, wie kann ich vorgehen, wie begründe ich den Einspruch am besten? Das Finanzamt empfiehlt den Einspruch hinsichtlich der Festsetzung, das würde dann von einem anderen Mitarbeiter geprüft, sowie den Antrag auf Aussetzung des Vollzuges und Aussetzung der Vorauszahlung.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auf alle Fälle Einspruch einlegen und die Aussetzung der Vollziehung beantragen, was bei letzterem allerdings nur Sinn macht, wenn Sie eine Zahllast aus dem Steuerbescheid zu leisten haben.
Wenn tatsächlich die bezahlte Pauschale vom Arbeitgeber voll versteuert wurde, können Sie nichtsdestotrotz die getätigten Aufwendungen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung absetzen, da Sie hier auch Steuern bezahlt haben und Sie sonst benachteilgt wären (Pauschale wird versteuert und die aus versteurten Lohn getätigten Ausgaben sind nicht absetzbar!!). Etwas anderes gilt, dann wenn Ihnen der Arbeitgeber die Aufwendungen steuerfrei erstattet hat, dann können Ihre Aufwendungen nicht nochmals steuerlich mindernd berücksichtigt werden ( der Arbeitgeber ist verpflichtet sämtliche steuerfreie Leistungen in Zeile 21 der Lohnsteuerbescheinigung gesondert einzutragen (§ 41b Abs. 1 Nr. 10 EStG).
Mehr kann ich sagen, wenn mir der Schriftverkehr und die Lohnabrechnung samt elektronischem Lohnsteuerausweis vorliegt.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 17.11.2014 | 14:42

Sehr geehrter Herr Hermes,

wie kann ich Ihnen die gewünschten Unterlagen zukommen lassen und welche Kosten entstehen durch die weitere Prüfung?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.11.2014 | 15:35

Guten Tag,

überlassen Sie mir die Unterlagen per E-Mail an : info@kanzlei-hermes.com oder per Telefax: 089/594187
und erstelle Ihnen ein Angebot, was die weitere Prüfung kosten würde.

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