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Dispokredit / Überweisung / Ablösung


18.11.2008 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Kredite



Es soll ein Hauskauf zwischen Verwandten stattfinden. Der Verkäufer hat eine offene Zahlung bei der Bank stehen wo die Finanzierung drüber laufen soll.

Beim Abschluß werden folgende Sachen seitens der Bank gefordert: Finanzierung + Rentenversicherung und zeitgleiche Eröffnung eines Kontos mit Ausgleich der Forderungen gegen den Verkäufer des Hauses. Das Konto des vermutlichen Käufers steht hiernach im Minus. Die Eröffnung des Kontos mit 23000,- Euro Minus ist angedacht mit der Finanzierung auszugleichen (wird auch bei der Bank so besprochen). Das Risiko bei Nichtabschluß wird vom Käufer angesprochen.


Nunmehr kommt es zwei Tage nach diesem Banktermin mit Unterzeichnung der Verträge zum Nichtkauf des Hauses. Rentenversicherung und Finanzierung und Kontoeröffnung werden schriftlich vom Käufer widersprochen. Alles soll in seinen Ausgangszustand gesetzt werden.

Der Rentenversicherung und Finanzierung wird zugesprochen. Das Konto soll aber laut Bank so bleiben , mit Begründung das es sich um eine "freiwillige" Vermögensverschiebung gehandelt haben soll.

Der Käufer ist aber der Ansicht, das dies ja mit Inanspruchnahme der Finanzierung beim Hauskauf erfolgen sollte!!!!!

Nun stehe ICH als Nichtkäufer des Hauses mit 23.000 Euro blöd da. Die Bank lässt sich auf eine Rückwirkung nicht ein.

Es wurde aber in keinster Hinsicht auch nur Erwähnt wie denn eine Ablösung überhaupt von statten gehen soll. Ich habe gar kein Geld und noch einen weiteren Kredit laufen und könnte das Geld gar nicht überweisen. Dies hätte ich auch mitgeteilt. Wie gesagt sollte das mit der Forderungsbegleichung mit dem Hauskauf / Finanzierung gedeckt werden, welche aber nun tatsächlich nicht zu stande gekommen ist!!!

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich hatte doch extra bei der Bank erwähnt was ist wenn es nicht zu einem Kauf kommt... Tolle Machenschaften der Bank!!!!

Habe ich eine Möglichkeit was zu machen ??? 23.000 Euro ist ja auch nicht gerade ein Betrag welchen ich bei einer "normalen" Überweisung bezahlen wollte / könnte. Dies ist ja alles an den Hauskauf gebunden gewesen.

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Sehr geehrter User,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Habe ich eine Möglichkeit was zu machen ???

Gegen die Weigerung der Rückabwicklung des Kredites gibt es Möglichkeiten. Die Vermögensverschiebung muss im Verhältnis der tatsächlichen Zahlungen zurückerstattet werden. Am Ende sollte der Zustand erreicht werden, der vor dem nicht zustande gekommenen Kaufvertrag lag. Hier sind die Verträge im einzelnen zu prüfen. Die Sache hat Aussicht auf Erfolg.

Im Grundsatz ist Zahlung der Bank als doppelte Leistung im Deckungs- und Valutaverhältnis zu begreifen. Insoweit bleibt es bei Abwicklung im Dreieck; d.h. bereicherungsrechtlicher Abwicklung des fehlerhaften Deckungsverhältnisses und Erfüllung im Valutaverhältnis. Mit Deckungsverhältnis wird in Anweisungsfällen die Beziehung zwischen Anweisendem (z.B. Bankkunde) und Angewiesenem (z.B. Bank) bezeichnet. Mit Valutaverhältnis wird in Anweisungsfällen die Beziehung zwischen Anweisendem (z.B. Bankkunde) und Anweisungsempfänger (z.B. Gläubiger des Anweisendem) bezeichnet. Mit Zuwendungsverhältnis wird in Anweisungsfällen die Beziehung zwischen Angewiesenem (z.B. Bank) und Anweisungsempfänger (z.B. Gläubiger des Anweisendem) bezeichnet.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine erste rechtliche Orientierung vermittelt zu haben. Bitte haben sie Verständnis dafür, dass ohne die genaue Kenntnis der wohl umfangreichen Unterlagen/ Verträge nur allgemeine Ratschläge erteilt werden können. Die Plattform 123 Recht kann eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen.
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