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Diskriminierung durch Anwalt


11.08.2017 14:18 |
Preis: 35,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
mehrfach habe ich nun schon die Erfahrung gemacht, dass es für mich als Mensch mit chronischer Erkrankung und Behinderung scheinbar nicht so einfach ist, wie für andere Menschen, Rechtsvertretung zu finden. Ich vermute, dies hat damit zu tun, dass man Mehrarbeit vermutet. In jedem Falle sind dies wiederholende sehr schwierige, auch verletzende Erfahrungen für mich.

Zuletzt suchte ich in einem Unterbereich des Verwaltungsrechts juristische Unterstützung. In diesem Bereich sind nicht derart viele Rechtsanwälte tätig wie in anderen Standardbereichen.

Nachdem ich wieder Absagen per mail erhielt und ich gerade in 2en dieser Fälle den Eindruck hatte, dies hat etwas mit meiner genannten Behinderung zu tun, wollte ich dem auf den Grund gehen und habe unter falschem Namen eine weitere Anfrage zur Unterstützung im selben Rechtsbereich gestellt, nur wenige Tage später, diesesmal natürlich ohne Angabe von Erkrankung und Behinderung. Leider hat sich mein Gefühl bestätigt: Die beiden Anwälte, die mir zuvor gegenüber angaben, keinerlei zeitliche Kapazitäten zu haben, antworteten bei der gesunden Anfragenden sehr zeitnah und mit Auskunft, dass man zusammenkommen könne.

Meine Frage: Ich möchte gerne ALLE rechtlichen Möglichkeiten erfahren, die ich gegen ein solches Vorgehen einleiten kann. Rechtsweg wie auch hinsichtlich möglicher Verstöße gegen Berufsordnungen.

Vielen Dank!
11.08.2017 | 15:37

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

sollten Sie einen Beratungshilfeschein, dann muss der Anwalt zu diesem Thema beraten, notfalls auch mir gerichtlicher Verfügung.

Sollten Sie dies nicht haben, besteht grundsätzlich kein Kontrahierungszwang, wohl aber können Sie eine Eingabe bei der jeweils zuständigen Rechtsanwaltskammer tätigen, die dann eine Rüge gegenüber dem Anwalt aussprechen kann.
Weitere gerichtliche Mittel sind allerdings nicht vorgesehen, es sei denn, dass Ihnen dadurch ein belegbarer Schaden (Finanziell oder gesundheitlich) entstanden ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.08.2017 | 16:14

Hallo,
dh. aus Grundgesetz und AGG leiten sich keine Konsequenzen ab und als "Schaden" kann nicht ein emotionaler gewertet werden?

Was ist eine Eingabe bei der Kammer und auf welcher Grundlage kann ich ein Rügen beantragen? Ich bitte um genauere Angabe in Bezug auf die Berufsordnung.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.08.2017 | 16:20

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Kontrahierungszwang kann nicht begründet werden, aus keinem der Gesetze.
Wohl aber liegt hier ein Verstoß gegen die Menschenwürde gem. Artikel 2 GG vor. Das AGG ist demgegenüber nicht direkt anwendbar, da Sie keine Arbeitnehmerin sind.
Wie gesagt reicht aber schon der Verstoß gegen das Grundrecht aus, um eine Rüge herbeizuführen. Dies machen Sie am Besten per Einwurfeinschreiben und in chronologischer Form, möglichst detailgenau und mit Nachweisen.
Beantragen Sie am Ende Akteneinsicht, um die Entscheidung mitzubekommen und ggf. Verfassungsbeschwerde einzureichen, sollte die Kammer hier nicht eingreifen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
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