Diebstahl der Umzugsfirma
06.04.2007 13:36 |
Preis: ***,00 € |
Beantwortet von
Preis: ***,00 € |
Transportrecht, Speditionsrecht
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Das Problem: wir sind vor kurzem 500 km innerhalb Deutschlands umgezogen. Die Umzugsfirma fanden wir bei blauarbeit.de. Nach Schilderung des Ausmaßes des Umzugs wurde vereinbart, daß ein 7.5 -Tonnen LKW ausreichen sollte.
Beim Eintreffen der Firma, stellte diese fest, daß nicht alles in den LKW passen würde und behauptete, nicht alles sei angegeben worden.
Egal. Der Umzug fand statt, noch am selben Abend wurde vereinbart, daß eine zweite Fahrt unmittelbar am nächsten Tag mit dem selben LKW stattfinden sollte, für 1250 Euro um den Rest zu transportieren.
Am nächsten Tag passierte nichts. Telefonisch war niemand erreichbar. Gegen Abend kam eine SMS, daß der Umzug nun 1600 Euro kosten solle. Daraufhin stornierte ich die Fahrt, die Firma wollte dann jedoch von der Anzahlung in Höhe von 700 Euro 500 Euro einbehalten. Wegen Mehrarbeit bei der ersten Fahrt (vereinbart war allerdings u.a. ein Aufbau der Küche, der nicht stattfand ...). Nach mehrerem Hin und Her einigten wir uns zähneknirschend (die Zeit und bereits gezahlte 700 Euro drängten) auf 1400 Euro.
Beim Auspacken stellten wir dann fest, daß das Ceranfeld der Küche, ein Digitalfoto und die Sparbüchse der Kinder fehlte. Insgesamt Dinge im Wert von ca. 1400 Euro.
Wir teilten dies der Firma mit, die uns mitteilte, daß das Ceranfeld bei uns ausgeladen worden sei und daß unsere Behauptungen eine Frechheit wären.
Darauf erstattete ich Anzeige bei der Polizei und stellte der Firma eine Rechnung über die fehlenden Dinge. Von der Polizei habe ich seitdem nichts mehr gehört, von der Firma gab es keine Reaktion.
Nun meine Fragen:
1. Kann ich den überhöhten Preis für die zweite Fahrt nachträglich einfordern? (Vermutlich eher nein)
2. Was kann ich tun um an Schadenersatz für die gestohlenen Dinge zu kommen. Hat eine Klage Aussicht auf Erfolg?
Vielen herzlichen Dank,
db








