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Dem Hausverwalter Beine machen


| 11.12.2011 02:58 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde



Vorausgeschickt:
Ich bin Mieter von Ladenräumen. Eigentümer des Hauses ist eine spanische S.A. Der Hausverwalter (Rechtsanwalt) kümmert sich um nichts. Schäden bleiben unbehoben, seit Jahren keine Nebenkostenabrechnung usw.
Das aktuelle Problem:
Im September brannte es an der Gebäuderückseite (vermutlich Brandstiftung). Durch das Feuer sowie den Feuerwehreinsatz wurden Fenster und Türen zu meinen Räumen erheblich beschädigt.
Um den normalen Geschäftsbetrieb rasch wieder aufnehmen zu können, ließ ich die Schäden reparieren und ging in Vorkasse.
Mit dem Hausverwalter vereinbarte ich, ihm die Unterlagen für seine Gebäudeversicherung zuzusenden. Das tat ich im September (wurde auch per E-mail bestätigt). Vor 2 Wochen habe ich schriftlich angefragt, wieweit die Bearbeitung dieser Angelegenheit gediehen sei. Weiterhin Schweigen im Walde. Ich frage mich, ob überhaupt eine Gebäudeversicherung besteht.
Meine Fragen:
1. habe ich Anspruch auf Erstattung meiner Auslagen (ggf. gegenüber dem Eigentümer)?
2. an wen wende ich mich mit meinen Forderungen?
3. Gibt es Fristen, die ich beachten sollte?
4. Müßte diese Anfrage sowie ggf. Beauftragung eines Anwalts von meiner Gewerberechtsschutz incl. Mietrecht übernommen werden?
11.12.2011 | 03:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Zu Ihren einzelnen Fragen:

1. Sie haben Anspruch auf Erstattung Ihrer Auslagen gegenüber dem Vermieter. Der Anspruch umfaßt aber nur die Ausgaben, die ein durchschnittlicher Hauseigentümer tätigen würde.

2. Wenden Sie sich erstmal an den Verwalter als Vertreter des Hauseigentümers. Wenn dieser schweigt oder blockt, wenden Sie sich an den Hauseigentümer persönlich und schalten Sie einen Anwalt ein.

3. Werden Sie sofort tätig. Der Anspruch verjährt zwar in drei Jahren, jedoch sollten Sie schnellstmöglich tätig werden.

4. Grundsätzlich müßte Ihre Rechtsschutzversicherung dies übernehmen, es kommt auf die konkrete Vertragsgestaltung an. Eine Deckungsanfrage an die Versicherung lohnt sich auf jeden Fall.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2011 | 03:40

Dank für die rasche Antwort zu dieser späten Stunde.
Können Sie mir noch konkretisieren, was Ausgaben, die ein durchschnittlicher Hauseigentümer tätigen würde, im vorliegenden Fall bedeutet? Meine Einbruch/Diebstahlversicherung lehnte die Übernahme der Türschäden ab, da Feuer nicht versichert ist.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2011 | 17:20

Sehr geehrter Ratsuchender,

es bedeutet lediglich, dass Sie den Schaden nicht mit irgendeiner Luxussanierung und Reparaturen, die nicht wirklich mit dem Schaden zu tun haben, beheben können.

Die Regelungen Ihrer Versicherungen sind für den Anspruch gegen den Vermieter nicht relevant.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.12.2011 | 00:07


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 12.12.2011
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