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Darlehensvergabe Privat jeder 50% und nun möchte B nur noch seinen Anteil zahlen


11.12.2015 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im Jahr 2008 Lehmannkrise hat Kunde A ein Darlehen aufgenommen über EUR 50.000. Abgesichert auf dem Haus A durch Grundschuld.
Kunde A ist auch gegenüber der Bank alleiniger Darlehensnehmer.
Kunde A gibt Mensch B EUR 25.000 weil dieser sich bereit erklärt hat in seiner finanzieller Situation die volle Rate für die EUR 50.000 zu zahlen. Mensch B zahlt nun auch seit 2008 die volle Rate an die Bank.
Zinsfestschreibung 10 Jahre bis 2018.
Nun möchte Mensch B dem Kunden A mitteilen, dass er ab Verlängerung des Darlehens in 2018 nur noch seinen Anteil der Restschuld zahlen möchte. Und Kunde A solle dann ab 2018 die anteilige Rate für sein restliches Darlehen selbst zahlen.
Kunde A hat ja 2008 EUR 25.000 erhalten und zahlt seit dem überhaupt nichts. Er hat ja nur seine Immobilie zur Verfügung gestellt.

Schriftlich wurde zwischen Kunde A und Mensch B 2008 nicht viel.Nur dass Mensch B die volle Rate übernimmt. Doch ist soetwas überhaupt rechtens? Kunde A und Mensch B sind auch gar nicht verwandt miteinander.

Klar ist, zahlt Mensch B die Rate nicht platzt das Darlehen und Kunde A schaut in die Röhre.
Doch Mensch B hat bislang anstandslos gezahlt.Er möchte aber nun ab 2018 nicht mehr die volle Rate zahlen sondern nur noch die Hälfte.
Gibt es eine rechtliche Grundlage für Kunde A dass er Mensch B "verdonnert" die vollen Raten weiterzuzahlen?
Denn Kunde A hat ja 2008 auch EUR 25.000 erhalten.
11.12.2015 | 12:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es hängt hier maßgeblich von der Vereinbarung ab.
So wie ich Sie verstanden habe, hat A mit B vereinbart, dass A dem B 25.000 gibt und B dafür die "volle Rate" übernimmt. Eine solche Regelung wäre grundsätzlich auch rechtens, es sei denn, dass B vorträgt, damals in einer Zwangslage gesteckt zu haben und dieses Angebot nur deswegen angenommen hatte. Dann müsste man sich allerdings fragen, warum er jetzt erst darauf aufmerksam macht. Wenn sich dies aus dem Schriftstück ergeben sollte, dass damit der Kredit in Höhe von € 50.000,00 gemeint ist, wovon auch auszugehen ist, weil er ja bereits einige Raten zahlte, dann hat B auch weiterhin die Raten zu bezahlen.

Wenn er dies jetzt nicht mehr machen möchte, dann empfiehlt sich hier eine Feststellungsklage dahingehend einzureichen, dass B auch weiterhin verpflichtet ist, den Kredit für A weiter zu bedienen (Freistellung bezüglich der Raten).

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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