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Darlehen - Zinsen umgehen


| 22.11.2008 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

wenn ich ein Privatdarlehen bekomme und anstatt des Zinses eine Gewinnbeteiligung (an meiner privaten Unternehmung) vereinbart wird, so versteuere ich zum einen meinen Ertrag und mein Gläubiger muss noch einmal den Gewinn (Zins), den er von mir bekommt versteuern. Das ist unvorteilhaft.

Gibt es eine Möglichkeit den Darlehensvertrag so zu regeln, dass die eigentlichen Zinszahlungen als Tilgung angesehen werden können?

Oder gibt es irgendeine andere Möglichekit, diese Doppelbesteuerung zu umgehen?


Danke für die erste Hilfe
22.11.2008 | 19:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Zunächst ist noch erläuterungsbedürftig, was Sie unter einer "privaten Unternehmung" verstehen.

Ich unterstelle, dass es sich hier um eine steuerpflichtige Tätigkeit handelt.
In diesem Fall können Sie die bezahlten Zinsen bei Ihrer Gewinnermittlung als Betriebsausgaben abziehen.
Bei einer Gewinnbeteiligung des Darlehensgebers mindert der dem Beteiligten zustehende Anteil den von Ihnen zu versteuernden Gewinn.
Es gibt allerdings keine legale Möglichkeit für den Gläubiger (Darlehensgeber), den Zinsanteil der in der Darlehensrückzahlung erhalten ist, nicht zu versteuern.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2008 | 22:56

Sehr geehrte Frau Tremmel-Lux,


nein, es handelt sich um PRIVATE Wertpapierhandelsäktivitäten. Ab 2009 entfallen darauf die 25% Abgeltungssteuer. Also kann ich nichts als Betriebsausgaben absetzen. Somit zahle ich die 25% auf den Gewinn und der "Gläubiger" muss die Zinsen ebenfalls versteuern.

Wie sieht das denn aus, wenn ich mein Depot bei einer ausländischen Bank habe, die die Abgeltungssteuer nicht direkt abführt, sondern nur eine Jahressteuerbescheinigung überreicht?
Könnte ich mit entsprechenden Nachweisen so eine Doppelbesteuerung umgehen, da die steuerliche Veranlagung ja erst am Jahresende und nach Auszahlen des Zinses stattfinden würde.
Obwohl der Gewinn natürlich der gleiche bliebe, den ich erzielt habe...

So wie es aussieht bleibt mir nur der Weg in die Gewerblichkeit, um die Doppelbesteuerung zu umgehen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2008 | 10:52

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Ein Depot bei einer ausländischen Bank eröffnet zwar gem. § 32 d IV EStG die Veranlagungsmöglichkeit; ändert jedoch an dem Verbot des Werbungskostenabzuges nichts (§ 20 IX EStG).

Denkbar wäre jedoch, dass Sie anstatt eines Darlehens eine echte "mitunternehmerische" Beteiligung mit Ihrem Geldgeber vereinbaren. In diesem Fall fällt der Gewinn nur einmal an und wird anschließend auf die Mitunternehmer aufgeteilt.
Sie können daher eine Vereinbarung treffen, wonach sich Ihr Geldgeber verpflichtet, Ihnen eine entsprechende Summe zum Zwecke der Vermögensanlage zur Verfügung zu stellen und an den Gewinnen und Verlusten je z. B. zur Hälfte beteiligt ist (es müssen echte unternehmerische Chancen oder Risiken bestehen).

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 27.11.2008 | 13:57


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