Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
455.358
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Darf meine Versicherung mich "drängen" einen Anwalt zu nehmen?


02.03.2007 12:46 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Bei einem Verkehrsunfall mit Schadenteilung " drängt" mich meine Versicherung förmilich, einen Anwalt zu nehmen, der meine Ansprüche geltend macht. (Unfall ohne Personenschaden)

Da ich eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen habe, und mein Schadenfreiheitsrabatt verloren geht, egal ob ich 10 Prozent oder 50 Prozent Schuld habe, kann es mir ja eigentlich egal sein, wie der Schaden aufgeteilt wird.

Warum soll ich dann einen teuren (das Wort "teuer" soll nicht negativ verstanden sein) Anwalt nehmen, der meine Ansprüche geltend macht?
(Keine Rechtschutzversicherung)

Danke
02.03.2007 | 13:08

Antwort

von


38 Bewertungen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage lässt sich kurz beantworten.

"damit Ihre Versicherung sich den Anwalt sparen kann"

Ich würde an Ihrer Stelle hierauf nicht reagieren, ist Ihre Versicherung doch gesetzlich selbst berechtigt, nach Regulierung alle Ansprüche gegen den Unfallgegner geltend zu machen.

§ 67 VVG lautet:

(1) Steht dem Versicherungsnehmer ein Anspruch auf Ersatz des Schadens gegen einen Dritten zu, so geht der Anspruch auf den Versicherer über, soweit dieser dem Versicherungsnehmer den Schaden ersetzt. Der Übergang kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden. Gibt der Versicherungsnehmer seinen Anspruch gegen den Dritten oder ein zur Sicherung des Anspruchs dienendes Recht auf, so wird der Versicherer von seiner Ersatzpflicht insoweit frei, als er aus dem Anspruch oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.

Es schadet also nicht, wenn Sie selbst keine Lust verspüren, das Prozessrisiko einzugehen und statt dessen die Versicherungin Anspruch nehmen und darauf verweisen, bei Bedarf selbst gegenüber der Haftpflichtversicherung aktiv zu werden. Freilich müssen Sie Ihre Versicherung vom Unfallhergang informieren und eine Begutachtung und Beweissicherung sicherstellen.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Fabian Sachse
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

Langen

38 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 54756 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde, für Laien verständlich, beantwortet. Ich kann Herrn R. Otto weiterempfehlen. ...
5,0/5,0
Daumen Hoch! ...
5,0/5,0
Schnelle Antwort, auch bei der Nachfrage. Diese Auskunft war für mich ausreichend und Aufschlußreich. Danke ...