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Darf Mieterin nach Übergabe und Auszug, die Schlüssel zurück verlangen


| 14.12.2013 08:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Sehr geehrter Herr RA,

Sie hatten mir im ersten Teil des Falles gut helfen können. Die Mieterin hatte die Kündigung für möbelierten Wohnraum erst zum 17.11. überreicht - somit verlängerte sich der Mietvertrag bis zum 31.12. ( Sie war damals, - dies war der Streitfall im Glauben -, sie habe schon vorher gekündigt und somit habe der Mietvertrag nur bis zum 30. November - dem war ja nicht so, da sie die Kündigung verspätet einreichte, und es zählt ja der Eingang und dies war der 17.11.)

Wir hatten die Übergabe der Schlüssel und des Zimmers nun bereits am 17.11. gemacht. Die Miete habe ich mit der Kaution verrechnet und ihr sogar noch einen Teil der Nebenkosten, 40,- Euro aus freien Stücken zurückerstattet.

Nun ist die Mieterin wohl nicht zufrieden mit dem Rechtsstand (da sie ja mit einer anderen Kündigungsfrist insgeheim gerechnet hat) und erwartet seit heute, dass sie die Restzeit bis Ende Dezember noch abwohnen darf und möchte die Schlüssel zurück.

Ich möchte wissen, was ist rechtens. Menschlich ist es unverschämt. Sie hört nicht auf. Nun habe ich ihr als Ausgleich 100,- Euro angeboten habe. Für die Restzeit. Da sie ja hier nicht mehr wohnt. (Gesamtmiete für den ganzen monat lag inklusive nebenkosten bei 590,-)

Darf sie die Schlüssel zurückverlangen. Sie war so unverschämt und wollte eine Freundin bei uns in der Wohnung unterbringen. Das habe ich sofort abgewiesen. Ich möchte die Dame selbst aber nicht mehr in der Wohnung haben. Sie gibt nicht auf.

Was tun? Ich wohne mit kleinem Kind in der Wohnung und möchte nicht so jemanden in meiner Unserer Nähe mehr haben. Mein Ausgleichsangebot war in der Güte, da ich keinen anderen Mieter habe, somit Verlust, die Schreiberei, die Rechtsberatung kostet ... etc.

Vielleicht hätte ich gar kein Zugeständnis machen sollen. Was meinen Sie?

Vielen Dank.
Mift freundlichem Gruß
Sehr geehrte Fragestellerin,

das Mietverhältnis läuft vertraglich gesehen noch bis zum 31.12.. Daher kann die Mieterin so lange die Wohnung noch nutzen. Jedoch hat sie mit der Schlüsselrückgabe den Willen zum Ausdruck gebracht, die Wohnung nicht mehr nutzen zu wollen.
Ich würde daher freiwillig nicht mehr die Schlüssel an sie aushändigen. Bis die Mieterin hier rechtliche Handhabe erreicht hätte, ist die Mietzeit ja wohl abgelaufen.

Mit einer Untervermietung müssen Sie sich aber keinesfalls einverstanden erklären. Hierfür benötigt die Mieterin Ihre Zustimmung.

MfG

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2013 | 10:39

Liebe Frau RA,

vielen dank für die Antwort. Was soll ich konkret tun. Ich möchte nun mein Angebot mit den 100,- Euro zurückziehen. Da es mir reicht.

Oder soll ich einfach das ganze aussitzen und nicht mehr reagieren. Oder würden sie ihr nochmal eine Mitteilung machen?

Kann sie mir rechtlich noch irgendetwas? Wenn ja was könnte im schlimmsten Falle nach dem 31. passieren? Sie wollte ja in jedem Fall ganz schnell ausziehen!! Sie hat auch ein anderes Zimmer. Sie hatte nur nicht mit der verspäteten Kündigung gerechnet.

Sie hat mir schon viele Nerven gekostet. Man bedenke, dass es ein 19 Jahre altes Mädchen ist ...
Wie würden sie nun konkret vorgehen. Ich möchte nun eigentlich gar nichts mehr zahlen - und keinesfalls nochmal in die Wohnung aufnehmen. Schon wegen meinem Kind.

Danke für konkrete Antwort. Herzliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2013 | 11:06

Hallo nochmal,
ich würde gar nicht mehr reagieren.
Sie hat mitgeteilt, die Wohnung untervermieten zu wollen. Hierzu bräuchte sie ihre Zustimmung. Aus diesem Grunde müsste sie sich an Sie wenden.

Bewertung des Fragestellers 14.12.2013 | 11:27


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