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Dachbau


23.12.2014 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Zusammenfassung: Die Erhöhung des Daches auf einer Grenzmauer bedarf der Zustimmung des Nachbarn, wenn die Erhöhung nicht nach planungs- oder bauordnungsrechtlichen Vorschriften zulässig ist.


Wir haben ein altes Dach erneuern lassen ,und erst kürzlich erfahren das unser Haus grenzgebaut ist. Nun hat unser Dachdecker das dach 80cm höher gemacht .. Dahinter ist nur der Garten der Nachbarn .. Unser Anwalt sagte jetzt etwas das die mittlere wandhöhe nicht eingehalten wurde ... Was bedeutet das jetzt für uns. Die Nachbarn geben keine Unterschrift ... Brauchen wir die überhaupt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider teilen Sie zum Sachverhalt fast nichts mit, was für die Berechnung von Abstandsflächen bei Dächern nach der Landes-Bauordnung maßgeblich ist, wie etwa Wandhöhe, Bestehen und ggfs. Festsetzungen eines Bebauungsplans oder Dachneigung.

So lässt sich Ihre Frage nur ganz allgemein beantworten:

Da Ihr Haus grenzbebaut ist, hat entweder Ihr jetziger Nachbar (oder dessen Rechtsvorgänger als Eigentümer) seine Zustimmung zur Grenzbebauung gegeben, oder die Grenzbebauung ist planungsrechtlich zulässig.

Daraus folgt aber nicht, dass die Dachhöhe nachträglich ohne Zustimmung des Nachbarn beliebig erhöht werden darf. Soweit eine Erhöhung nicht planungsrechtlich zulässig ist, gilt eine ursprünglich erteilte Genehmigung der Nachbarn nicht für eine nachträgliche Erhöhung des Daches.

Ohne nähere Kenntnis des Sachverhalts halte ich dafür, dass die Nachbarn ihre Zustimmung zur Erhöhung des Daches geben müssen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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