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DDR-Wegerecht


18.06.2017 15:40 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe vor 2 Jahren ein Grundstück erworben, hinter dem ein Gartengrundstück liegt, dass nur über einen Weg über mein Grundstück zu erreichen ist.
Es ist ein Wegerecht eingetragen, das wie folgt formuliert ist:
'Wegerecht nach ZGB für Flur, Flurstück.... laut Vertrag vom 6.4.88'

Der Vertrag vom 6.4.88 ist wie folgt formuliert:
' Die Erschienene zu 1 (damalige Verkäuferin) räumt der Erschienenen zu 2 (damalige Käuferin, die mittlerweile an ihren Mann verkauft hat) das Recht ein, den über ihr Grundstück führenden, ca. 4 m breiten Weg als Zugang bzw. Zufahrt zu ihrem Flürstück zu benutzen.

Wir werden nun auf meinem Grundstück ein Haus bauen und möchten sicherstellen, dass das Grundstück hinter unserem nicht nach Ableben des jetzigen Besitzers als Partymeile des Nachbesitzers benutzt werden kann.

Ist es richtig, dass prinzipiell nur der jeweilige Eigentümer das Recht zur Benutzung des Weges hat? Können wir anderen Leuten das Benutzen problemlos untersagen?
18.06.2017 | 16:51

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Ja, es handelt sich in der Sache um eine Grunddienstbarkeit im Sinne von § 1018 BGB.
Die Grunddienstbarkeit berechtigt ein Rechtssubjekt in seiner Stellung als Grundstückseigentümer. Sie ist damit grundstücksbezogen.

Ein Wegerecht kann insoweit auch von sog. Dritten ausgeübt werden. Dies setzt aber voraus, dass diese Person (en) in einer besonderen Beziehung zum Eigentümer stehen - wie bspw. Familienangehörige, Gäste, Kunden oder Mieter (vgl. BGH DNotZ 1971 - BGH V ZR 8/69).


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.
Anderenfalls freue ich mich über eine positive Bewertung.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


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