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Brautkleidkauf - Rücktritt vom Kaufvertrag


10.12.2011 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Guten Tag, ich habe mir ein Brautkleid gekauft, dass ich eigentlich nicht kaufen wollte, auf drängen der Verkäuferin habe ich dies einfach unterschrieben (sie fragt ständig ob wir das jetzt nehmen, es war kurz vor Ladenschluss und sie hat uns keine Zeit gegeben uns darüber kurz zu unterhalten, dadurch sind Missverständnisse entstanden), die Verkäuferin brachte mir weder die Modelle die ich wollte noch ist sie auf mich eingegangen, das Kleid dass ich gekauft habe lag über meinem Budget (das wusste ich aber) und sie hat mir nur eins in dieser Richtung gebracht und nur auf mehrfachen Anfragens, das Kleid fand ich dann nett aber im Vergleich zu den anderen war es eben nett, es war nicht was ich wollte, meine Mutter und ich wollte unter vier Augen sprechen, die Verkäuferin hat darauf nicht reagiert und so kam es zu dem erwähnten Missverständnis wie wir das regeln mit dem Kaufen, was wir sofort nach dem Kauf bemerkt hatten aber eben zuhause.... Dazu habe ich den Reifrock abgelehnt den sie mir verkaufen wollte und ich habe erst nach Unterschreiben gemerkt dass er mit aufgeführt ist denn den wollte ich auf keine Fall! Im Vertrag steht dass eine Rücktrittsfrist ausgeschlossen ist, die gesetztliche Rücktrittsrechte davon aber unberührt bleiben.
Ich habe mich gleich schlecht gefühlt als ich raus bin und mich erstmal übergeben weil ich wie in Trance etwas unterschrieben habe dass ich eigentlich garnicht wollte und bis heute geht es mir schlecht..
Ich hoffe Sie können mir helfen
Viele Grüße

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Zunächst einmal sind Verträge natürlich einzuhalten und dieser scheint auch wirksam zustande gekommen sein.

Widerrufsrechte bestehen in Ihrem Fall nicht, da dies weder ein Haustür- noch ein Fernabsatzgeschäft war.

Es gibt aber andere Möglichkeiten, sich wieder vom Kaufvertrag zu lösen.

Sie sagen, dass unter anderem der Reifrock Teil des Kaufvertrages war, den Sie aber nicht haben wollten.

In diesem Fall können Sie den Kaufvertrag wegen Eigenschaftsirrtums nach § 119 BGB anfechten und können sich so vom Vertrag lösen. Allerdings trifft Sie dann eine Schadensersatzpflicht in Höhe des entgangenen Gewinns.

Wenn Sie allerdings nachweisen können, dass die Verkäuferin genau wusste, dass Sie den Reifrock nicht haben möchte und Ihnen dies bewusst verschwieg (Ihre Mutter könnte hiebei als Zeugin auftreten) können Sie den Vertrag auch wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten und müssten keinen Schadensersatz leisten.

Hierzu müsste Ihre Mutter bezeugen können, dass die Verkäuferin auf den Reifrock hingewiesen worden ist und ihn bewusst dennoch aufführte, um mehr Gewinn zu erwirtschaften.
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