Brandverletzungen eines Hundes nach einer Operation
17.10.2008 23:43 |
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Tierrecht, Tierkaufrecht
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Rechtsanwalt Michael Böhler
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Guten Abend,
unser Labrador musste vor zwei Wochen notoperiert werden, da ein ungeklärtes Krankheitsbild sowie der Verdacht auf einen Darmverschluss vorlag. Dieser hat sich schlussendlich nicht bestätigt, stattdessen wurde bei unserem Hund Morbus Addison festgestellt, eine Nebennierenrindeninsuffizienz.
Während der Operation ist der Hund stark abgekühlt, und er musste mir einer Wärmedecke wieder auf normale Körpertemperatur zurückgebracht werden, was wohl bei schwierigen Operationen normal ist.
Bei diesem Vorgang kam es allerdings zu Problemen; durch Unachtsamkeit des Klinikpersonals kam es zu recht starken Verbrennungen der Haut, eine Stelle lag hinten am Bauch, eine weitere vorne am Vorderlauf.
Letzten Montag mussten diese verbrannten und abgestorbenen Hautpartien operativ entfernt werden. Dazu wurde die Haut um die Wunden herum herausgeschnitten, und mit umliegenden Hautpartien vernäht. Heute dann ist eine Stelle dieser Naht aufgeplatzt, wahrscheinlich bedingt durch die hohe Spannung der Haut.
Die Ärztin in der Tierklinik erklärte uns dass eine primäre Hautheilung nicht mehr möglich sei, und wir auf eine sekundäre Heilung setzen müssen.
Meine Fragen :
- die Klinik hat bereits die Fehler eingeräumt, und auf mündliche Nachfrage wurde uns bestätigt dass die anfallenden Behandlungskosten von der Klinik getragen werden; reicht eine mündliche Aussage ?
- die sekundäre Heilung wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen, dies bedeutet für mich einen täglichen Besuch in der Tierklinik zwecks Auftragen eines Gels und Wechsel des Verbands; wir sind momentan nicht sicher ob es Sinn machen würde weitere rechtliche Schritte vorzunehmen. Was ist in diesem Fall allgemein zu raten ?









