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Bildungsurlaub / Bildungsfreistellung in Rheinland-Pfalz


| 17.12.2008 21:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken, dass ich 2009 (Anfang März) meinen Anspruch auf Bildungsfreistellung geltend machen möchte. Hier möchte ich einen zweiwöchigen Sprachkurs an einer Sprachschule in Barcelona besuchen. Die Schule hat auch die Anerknnung für den Bildungsurlaub in Rheinland-Pfalz. Ich habe dies meinem Arbeitgeber mitgeteilt und mein direkter Vorgesetzter war auch mit dem Termin einverstanden. Die Personalabteilung meint nun, dass Sie meinen Antrag auf Bildungsfreistellung ablehnen könne, da diese in keinem Zusammenhang mit meiner ausgeübten beruflichen Tätigkeit in der Bank steht. Ich bin als Vertriebstrainerin in einer Bank tätig. Dies stimmt zwar, allerdings habe ich dies im Bildunsfreistellungsgesetz nicht herauslesen können. Ich habe es so verstanden , dass ich das Anrecht auch für eine Sprachweiterbildung habe, unabhängig von der ausgeübten beruflichen Tätigkeit. Dies dient zu meiner gesellschaftspolitischen Weiterbildung. Wie ist nun die Rechtslage, bin ich im Recht oder mein Arbeitgeber ? Vielen Dank!
Sehr geehrte Ratsuchende,

ja, Sie sind im Recht.

§ 3 Abs. 2 des Gesetzes besagt: `Die Weiterbildung ist nicht auf die bisher ausgeübte Tätigkeit beschränkt und schließt auch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Orientierungswissen ein.`
Sprachkenntnisse sind auf jeden Fall Schlüsselqualifikationen. Der Einwand des Arbeitgebers, dass die Weiterbildung etwas mit Ihrer beruflichen Tätigkeit zu tun haben muss, schlägt damit fehl.

Zudem können Sie auch damit argumentieren, dass es um die gesellschaftspolitische Bildung geht (wie Sie schon in Ihrer Anfrage anführen).

MFG


Bewertung des Fragestellers 18.12.2008 | 08:30


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