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Bewertung Arbeitszeugnis Verwaltung


28.12.2013 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Wundke



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am heutigen Tage von meinem ehemaligen Arbeitgbeber ein Arbeitszeugnis erhalten, welches ich jedoch nicht wirklich aussagekräftig empfinde. Insbesondere stört mich der Passus bezüglich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Ich würde dahingehend um kurze Prüfung und etwaigen Verbesserungsvorschlägen bitten.

Ich war bei der Verwaltung als Abteilungsleiter tätig und mir waren knapp 30 Mitarbeiter unterstellt. Ich hatte dort nur einen befristeten 2-Jahres-Vertrag, den ich auf eigene Initiative (neuer Job) selbst beendet habe. Ich habe mit meinem AG (um Kündigungsfristen zu vermeiden) einen Aufhebungsvertrag geschlossen und das AV schnell gelöst. Ich würde einfach einmal den Text einstellen und mich über kurze Rückmeldungen freuen.

----

HerrXXXX begann seine Tätigkeit bei dem UnternehmenXXXX am 01.01.2012 als AbteilungsleiterXXX.

Im untergeordnete Stellen waren....... (Erwähnung der mir unterstellten Abteilungen).

HerrXXX verfügt über umfassenden Fachkenntnisse und eine gute Auffassungsgabe, die er in seiner täglich anfallenden Arbeit sicher und effizient einsetzte. Er überzeugte durch sehr hohen Leistungswillen und erledigte seine Aufgaben äußerst planvoll, systematisch und ergebnisorientiert. Als Führungskraft bewies Herr XXX stets eine gute Integrationsfähigkeit. Auch in prekären Situationen bewies er eine beachtliche Weitsicht, die es ihm ermöglichte, zutreffend und verantwortungsvoll zu urteilen und überzeugte durch seine hohe Zuverlässigkeit.

Herr XXX agierte teamorientiert und pflegte eine Atmosphäre der Offenheit, Vertrauensbereitschaft und Kooperativität. Er hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unser vollen Zufriedenheit erfüllt.

Das Arbeitsverhältnis endet auf eigenen Wunsch im beiderseitigen Einvernehmen zum 31.10.2013.

Für die geleistete Arbeit spreche ich Herrn XXX meinen Dank aus und wünsche ihm für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin Erfolgt.

--------

Vielen Dank

Einsatz editiert am 28.12.2013 18:43:04
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu dem Inhalt des Ihnen erteilten und hier dargestellten Arbeitszeugnisses gern wie folgt:

Das Zeugnis bescheinigt Ihnen gute Leistungen, also Note 2. Es ist in der allgemein üblichen Zeugnissprache verfasst, welche möglicherweise emotionslos wirkt. Das ist jedoch so gewollt.

Das Zeugnis ist auch sonst nicht zu beanstanden. Insbesondere sollte auch ein Passus dazu, warum das Arbeitsverhältnis geendet hat, nicht fehlen. Insoweit wird in dem Ihnen erteilten Zeugnis klar gestellt, dass das Arbeitsverhältnis auf Ihren Wunsch und in gegenseitigem Einvernehmen (Aufhebungsvertrag) beendet wurde.

Sollte ich Fragen übersehen haben, so nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.12.2013 | 20:10

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank für die schnelle Antwort und Wertung. Könnten sie eventuell noch einmal etwas intensiver auf den Beendigungspassus eingehen. Für mich liest dieser sich so, dass ich selber einer möglichen Kündigung durch den Arbeitgeber vorgebeugt habe. Kann man dies anders formulieren? Der Grund für die Lösung des AV war einfach die auslaufende Befristung die Suche (und der Fund) einer neuen Stelle durch mich. Dieser Punkt ist für mich fraglich.

Vielen Dank für Ihr Bemühungen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.12.2013 | 08:17

Selbstverständlich können Sie Ihren Arbeitgeber bitten, den betreffenden Absatz umzuformulieren. Dieser könnte zu Ihren Gunsten kurz und knapp wie folgt lauten: "Das Arbeitsverhältnis endete auf eigenen Wunsch von ...". Ausschweifenden Ausführungen sollten hier unbedingt vermieden werden, da diese das Zeugnis negativieren würden.

Ansonsten teile ich Ihre Befürchtungen nicht. Der Passus entspricht den Tatsachen. Es ist Ihnen unbenommen, bei Nachfragen des neuen Arbeitgebers den zugrunde liegenden Sachverhalt zu erläutern.

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