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Bewerbung auf interne Stellenauschreibung - Arbeitsrecht


| 10.12.2010 20:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



aktuelle Tätigkeit: Junior-Kreditanalyst für Firmenengagments mit mittlerem Komplexitätsgehalt
Bewerbung für: Senior-Kreditanalyst für Firmenengagements mit hohem Komplexitätsgehalt
offizielle Stellenbeschreibungen nicht vorhanden; auch in Stellenausschreibung Unterschied nicht differenziert herausgestellt, da Junior und Senior gesucht; soweit bekannt wesentlicher Unterschied der beiden Stellen:
Komplexitätsgehalt + Wahrnehmung von Kundenterminen durch Senior zusammen mit Kundenberater
Stelle des Senior-Kreditanalysten vor ca. 1/2 Jahr mdl. angeboten bekommen, damals abgelehnt w/Gehalt; auch weiterhin kein Interesse an der Stelle, jedoch w/nun offizieller internen Stellenausschreibung folgende Fragen:
- Was ist besser: Bewerbung mit Angabe des Gehalts, für das ich diese Stelle antreten würde oder Stillhalten -> d.h. muss bei einer evtl. Zwangsversetzung auf Basis des Direktionsrechts mangels anderer bzw. keiner Bewerber die Gehaltsangabe berücksichtigt werden oder kann dann eine Versetzung zu Arbeitgeberkonditionen erfolgen?
- Kann bei einer Zwangsversetzung von mir verlangt werden, eine Vereinbarung zu unterschreiben, in der ich mich verpflichte, alle Depots und Depotvollmachten anzugeben und auch Duplikatsauszüge der Depots bzw. eine durch mich erstellte Aufstellung der erfolgten Umsätze einzureichen (bisherige Inhaber der Senior-Stelle haben diese Vereinbarung unterzeichnet)?

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


- Was ist besser: Bewerbung mit Angabe des Gehalts, für das ich diese Stelle antreten würde oder Stillhalten -> d.h. muss bei einer evtl. Zwangsversetzung auf Basis des Direktionsrechts mangels anderer bzw. keiner Bewerber die Gehaltsangabe berücksichtigt werden oder kann dann eine Versetzung zu Arbeitgeberkonditionen erfolgen?

Wenn Sie Interesse an der Stelle haben, bewerben Sie sich auch darauf. Bei einer solchen Bewerbung ist auch ein Gehaltswunsch bzw. die Vorstellung, wie das Gehalt aussehen soll angebracht.

Aber auch wenn Sie stillhalten und dann quasi im Rahmen des arbeitsrechtlichen Direktionsrechts auf die Stelle versetzt werden, kommt eine Erhöhung des Gehaltes in Betracht, da es ein höherwertiger Aufgabenbereich kommt.

Im Ergebnis ist Ihre Frage weniger rechtlicher Natur. Es kommt vielmehr darauf an, wie Sie den Arbeitgeber einschätzen, ob er Sie auch zwangsversetzen würde. Wie gesagt, wenn aber Interesse an der Stelle besteht, dann bewerben Sie sich darauf.


- Kann bei einer Zwangsversetzung von mir verlangt werden, eine Vereinbarung zu unterschreiben, in der ich mich verpflichte, alle Depots und Depotvollmachten anzugeben und auch Duplikatsauszüge der Depots bzw. eine durch mich erstellte Aufstellung der erfolgten Umsätze einzureichen (bisherige Inhaber der Senior-Stelle haben diese Vereinbarung unterzeichnet)?

Ich bin nicht sicher, ob ich diese Frage richtig verstehe. Welche Depots sollen angegeben werden? Ihre privaten Depots müssen Sie natürlich nicht angeben. Da hat der bisherige Inhaber der Stelle eine Vereinbarung unterschrieben, die so keinen Bestand hat.

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2010 | 11:49

Ich möchte gerne bzgl. der Vereinbarung unter detaillierer Angaben nachfragen:
Von der Geschäftsleitung wurde die Stelle Sen.-Kreditanalyst als Stelle festgelegt, bei der Insiderwissen über eine Aktiengesellschaft erlangt werden könnte und somit entsprechende Depot-/Börsentransaktionen getätigt werden könnten. Daher wurde von der Geschäftsleitung beschlossen, dass alle Stelleninhaber eine Vereinbarung, in der sie sich verpflichten, alle bereits bestehenden privaten Depots und die bereits bestehenden Vollmachten für private Depots von Dritten zu melden und von den eigenen Depots und auch den "Dritt"Depots die Umsätze offenzulegen bzw. einen Duplikatskontoauszug einzureichen, unterschreiben müssen. Für neue Depoteröffnungen oder Vollmachtsübernahmen wäre gemäß der Vereinbarung die Zustimmung durch den Arbeitgeber erforderlich. Kann von mir die Unterzeichnung einer solchen Vereinbarung verlangt werden, wenn ich mich auf die Stelle nicht bewerbe, sondern versetzt werde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2010 | 13:11

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Nein, das Vorhaben des AG geht hier zu weit. Er kann nicht verlangen, dass Sie eine solche Vereinbarung unterschreiben.

Er kann Sie aber verpflichten, zu unterschreiben, dass Sie keinen solches Depot haben, um das es geht und dass Sie Insiderwissen nicht ausnutzen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.12.2010 | 11:50


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FRAGESTELLER 12.12.2010 4,6/5.0
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