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Betreuungsunterhalt nichteheliches Kind


18.12.2015 00:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Kindesunterhalt, Betreuungsunterhalt


In der Schwangerschaft haben mein Freund und ich uns getrennt. Ich verdiente bisher 4300€ netto, er ca. 6000€. Nach meinen Berechnungen werden mir 1800€ Elterngeld, ca.500€ unterhalt für das Kind zustehen. Nur wieviel Betreuungsunterhalt steht mir zu? Nach der 3/7 Methode sind es nur 728€. Aber darin ist ja nicht mein vorheriges Einkommen berücksichtig Sonden nur unsere einkommensdifferenz. Was wird wenn ich nach einem halben Jahr oder einem
Jahr wieder arbeiten möchte. Muss
Er dann gar nicht mehr zahlen oder nur noch anteilig bis das Kind 3jahre alt ist? Mein ex-Freund hat schon eine 6-jährige aus erster
Ehe zu unterhalten. Spielt das auch eine Rolle?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich gehen Kinder Ihrem Unterhalt vor. Da Ihr Ex aber mit 6000 EUR definitiv keinen Mangelfall hat, haben sie auf alle Fälle einen Anspruch auf Unterhalt. Allerdings wird der Unterhalt der beiden Kinder beim Einkommen berücksichtigt und ihm vorab abgezogen.

Wie Sie allerdings pauschal von 500 EUR ausgehen, kann ich nicht nachvollziehen. Grundsätzlich endet die Tabelle bei 5100 EUR, grundsätzlich kann er aber vom Nettoeinkommen noch vieles abziehen (Fahrtkosten, Altersvorsorge, Schulden) und wenn er ein Eigenheim hat, ist ihm ein Wohnwert zuzurechnen.

Scheuen Sie daher auf keinen Fall die Anwaltskosten für eine konkrete Unterhaltsberechnung, denn ich kann Ihnen so schon sagen, dass ein Laie das nicht richtig ausrechnen kann. Aber über diese Plattform ist das auch nicht möglich, da eine Interaktion notwendig ist mit Fragen und Rückfragen sowie die Einsicht in alle Unterlagen.

Wie hoch dann der Kindesunterhalt ist, ist dann wieder entscheidend, was Sie selber an Unterhalt erhalten.

Sie sind innerhalb der 3 Jahre nicht verpflichtet zu arbeiten, tun Sie es dennoch, wird jegliches Geld, was Sie verdienen (abzüglich obig erwähnter Abzugspositionen, die natürlich für beide gelten) 1:1 angerechnet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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