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Beschuldigung zur Verleumdung im Internet...


10.11.2008 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Ich habe bereits eine Frage am 21.10.2008 über Trennung vom meinem türkischen Ehemann geschrieben.

Diese Sache hat mit dem Ganzen zu tun.
Ich wurde von meinem Ehemann beklaut, bedroht und beileidigt.
Er hat wegen Deutschland und Geld mich ausgenutzt und geheiratet. Ich habe auch Anzeige erstattet.
Danach wurde ich mehrmals von den Verwandten meines Noch-Ehemannes, die auch in die Sache verwickelt waren bedroht und beleidigt. Meine Mutter hat es sogar mitgehört. Diese haben auch mit meinem Noch-Ehemann Geld in Höhe von 12.000 Euro von meinem Vater gefordert. Wobei mein Vater damit gar nichts zu tun hatte und die keinen Anrecht dafür haben. Außerdem haben die Verwandten über meine Kreditkarte Zahlungen getätigt, obwohl sie meine Kreditkarte nicht hatten. Ich nehme an das mein Noch-Ehemann die Daten durchgegeben hat.
Daraufhin habe ich die Kreditkartengesellschaft angeschrieben. Es hat sich rausgestellt, dass Flugtickets für die Verwandten gekauft worden sind. Ich habe den Verwandten eine E-Mail geschrieben und sie höflich darum gebeten, dass sie mir das Geld zukommenlassen, damit ich keine Anzeige wegen Kreditkartenbetrug machen muss.

6 Tage später bekomme ich Post von deren Anwalt:
Ich hätte die Frau von den Verwandten im Internet Beleidigt, Verleumdungen aufgestellt und personenbezogene Daten veröffentlicht, wobei das eine LÜGE ist. Man verlangt 250.000 Euro von mir. Ich weiß nicht ob es ein Einschüchterungsversuch ist damit ich keine Anzeige erstatte. Meiner Tante wird terrorisiert und ihr wird erzählt ich hätte mich für Blind-Dates und andere perverse Sachen im Internet mit E-Mail und Handynummer angeboten. Daraufhin musste ich meinen Account löschen und die SIM-KARTE sperren.
Die Seite war aber auf einmal verschwunden.


Wie kann ich gegen diese Beschuldigungen und Verleumdungen angehen? Diese Familie versucht mich zu terrorisieren. Ich will das diese mich in Ruhe lassen. Ich habe Angstzustände und kann nachts nicht mehr schlafen. Meine Psyche ist angeschlagen und ich bin nicht mehr arbeitsfähig. Ich möchte dafür entschädigt werden.
Geht das?
Wie kann ich beweisen, dass ich das nicht war?




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Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und insbesondere unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Zunächst einmal kann ich Ihnen nur den dringenden Rat geben, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen nicht nur bei der Abwehr der Zahlungsansprüche, sondern auch bei weiterem Vorgehen gegen die Bedrohungen helfen.
Ob und in welcher Höhe eine Forderung der Verwandtschaft wegen Verleumdung und Beleidigung im Internet besteht müsste zunächst geprüft werden. Ein Wert in Höhe von 250.000 € erscheint mir aber in jedem Fall zu hoch, sodass Sie diese Summe keinesfalls zahlen sollten. Sollte die Gegenseite diese Forderung tatsächlich durchsetzen wollen, so wäre sie bezüglich der Anspruchsvoraussetzungen beweispflichtig, hätte also zu beweisen, dass ihr tatsächlich ein solcher Anspruch zusteht.

In jedem Fall sollten Sie zur Polizei gehen und die Bedrohungen sowie den Kreditkartenmissbrauch durch die Verwandtschaft Ihres Mannes anzeigen.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, wegen der anderen Beschuldigungen durch die Verwandtschaft, selbst Anzeige wegen Verleumdung und Beleidigung zu erheben.

Auch eine Entschädigung ist möglich. Eine solche müssen Sie auf dem zivilrechtlichen Wege geltend machen. Dies kann eine Klage auf Schadensersatz oder auch Schmerzensgeld sein. Aber auch hier ist Ihnen rechtlicher Beistand anzuraten.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)


Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2008 | 12:05

Vielen Dank für Ihre konkrete Antwort.

Ich hätte sowieso diesen Betrag nicht bezahlt, weil ich erstens diese Tat nicht begangen habe und zweitens das ein Komplott ist.
Ich nehme an, die versuchen mich psychisch fertig zu machen.
So Reich bin ich auch leider nicht.
Die Beweise dafür werde ich anfragen und einen Anwalt beauftragen.
Ich werde ebenfalls zur Polizei gehen.

Mir wurde gedroht mich zu verschleppen und umbringen zu lassen, wenn ich in die Türkei einreisen sollte und die Scheidung einreiche.
Sollte ich das ebenfalls der Deutschen Polizei melden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2008 | 12:42

Sehr geehrte Fragestellerin,

Selbstverständlich sollten Sie sämtliche Bedrohungen darlegen und anzeigen. Sie werden mit der Begehung einer gegen Sie gerichteten Straftat bedroht, sodass der Tatbestand der Bedrohung grundsätzlich gegeben ist. Es ist auch wichtig, dass Sie der Polizei alle zur Verfügung stehenden Beweise zugänglich machen. Dies können Schriftstücke, SMS oder auch Zeugenaussagen von Personen sein, die die Bedrohungen mitgehört haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

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