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Beschluss des Mahngerichts


05.06.2017 00:56 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren.

ich habe online etas gebucht und habe dies dann doch nicht genutzt. Ich habe die Rechnung nicht bekommen oder übersehen. Nachdem eine Rechnung vom Inkasso kam, war mir die Gesamtsumme unverhältnismäßig hoch und ich habe das ignoriert. Dem folgenden Mahnbescheid habe ich fristgerecht widersprochen. Jetzt bekomme ich Post vom Mahngericht mit Klage und möchte die Sache aus der Welt schaffen, mit der Gegenpartei ist leider nicht mehr zu verhandeln. Ich möchte weiteren Stress vermeiden und möchte alles zahlen. Ich soll die Kosten des Rechtsstreits zahlen. Es wird gemäß §495a ZPO auf eine mündliche Verhandlung verzichtet. Die Klägerseite wird vom Richter auf folgendes gemäß §139 ZPO hingewiesen:
"Die Inkassokosten verstoßen in der geltend gemachten Höhe jedoch gegen das Schadensminderungsgebot. Bei sofortiger Beauftragung eines Rechtsanwaltes hätte die Klagepartei - bei Annahme des Regelsatzes - die entstandene Geschäftsgebühr von 1,3 als vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten mit der Klage geltend machen können. gemeinsam mit der Verfahrensgebühr wären unter Berücksichtigung der Anrechnungsvorschriften (§15a RVG) insgesamt Gebührenpunkte von 1,95 entstanden. Da vorliegend der Prozessbevollmächtigte nicht vorgerichtlich tätig war, können 1,3 Verfahrensgebühren angesetzt werden. Zusätzlich zu den Inkassogebühren, die einen 0,65 Gebührensatz überschreiten, fielen bei Zurechnung der vollen Inkassokosten Gebühren über einen Satz von 1,95 Punkten an. Insofern wird eine entsprechende Reduzierung des Klagantrages angeregt. Frist zur Stellungnahme zwei Wochen."
Folgende Fragen:
Was muss ich bei einer schriftlichen Antwort an das Gericht beachten? Ich möchte so geringe Kosten wie möglich, kann ich die Reduzierung des Klageantrags beantragen, da Inkassokosten unverhältnismäßig? Ich möchte verhindern, dass ich vollstreckt werde und die Partei einen Schufaeintrag vornimmt. Ist dies noch möglich? Kann ich die Verhinderung des Schufaantrags verfügen?

Freundliche Grüße
05.06.2017 | 01:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Im Hinblick auf den Schufa-Eintrag, haben Sie vorliegend die Forderung zunächst bestritten, sodass kein Eintrag bislang vorliegen dürfte. Um einen zukünftigen Schufa-Eintrag in der Sache zu vermeiden empfehle ich Ihnen die Forderung zeitnahe nach dem ergangenen Urteil zu zahlen. Damit vermeiden Sie auch eine Vollsteckung.

Im Hinblick auf den Hinweis des Gerichts, empfehle ich Ihnen wie folgt vorzugehen. Sie erkennen die Hauptforderung an, d.h. die Summe die Sie dem Kläger schulden (ohne die Inkassokosten).
Sodann stellen Sie eine weitere Anerkenntnis in Aussicht, wenn der Kläger gemäß dem Hinweis des Gerichts seinen Klageantrag im Hinblick auf die Kosten reduziert.

Durch die Anerkenntnis ermäßigen sich die Gerichtsgebühren von 3,0 auf 1,0.

Um genaue Prüfung vorzunehmen, ist allerdings die Kenntnis über die Formulierung der Anträge sowie deren Begründung erforderlich.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Evgen Stadnik

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