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Bescheid von Deutscher Rentenversichung Berlin


| 20.01.2008 22:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
am 15.01.2007 erhielt ich einen Bescheid mit beigefügtem Versicherungsverlauf.
Folgende Punkte in dem Schreiben sind für mich unklar:

Erstens:
Für die Zeit vom 28.08.1973 bis 05.07.1974
können wegen einer Rechtsänderung die bisher vorgemerkten Anrechnungszeiten wegen schulischer Ausbildung nicht mehr berücksichtigt werden,weil sie vor Vollendung des 17.Lebensjahres zurückgelegt wurden.
Der Bescheid vom 09.03.2001 über die Feststellung dieser Zeit wird insoweit nach § 149 Abs. 5 Satz 2 SGB VI mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben .

Zweitens:
Für die Zeit vom 06.07.1974 bis 31.08.1974
können wegen einer Rechtsänderung die bisher vorgemerkten Anrechnungszeiten für Überbrückungszeiten zwischen zwei Ausbildungen nicht mehr berücksichtigt werden ,weil die vorangehende schulische Ausbildung nach derzeitiger Rechtslage keine Anrechnungszeit ist.Der Bescheid vom 09.03.2001 über die Feststellung dieser Zeit wird insoweit nach § 149 Abs. 5 Satz 2 SGB VI für die Zukunft aufgehoben.

Folgendes zu meiner Person:
Ich bin im August 1957 geboren,besuchte von 1964-5.Juli 1974 die Polytechnische Oberschule(POS) in Dresden,dies entspricht einem Realschulabschluss,und später vom 01.09.1974 - 15.7.1976 machte ich meine Lehre.Ab April 1981 verlegte ich meinen Wohnsitz in die BRD.

Sind die genannten zwei Punkte der Deutschen Rentenversicherung korrekt ?
Ich dachte bisher , was in der Vergangenheit einmal beschlossen wurde , kann nicht mehr geändert werden.

In dem Schreiben steht ,ich könnte innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch erheben .

Würden Sie mir dazu raten ?

Wenn ja , genügt in dem Schreiben folgender Wortlaut:

Hiermit erhebe ich Widerspruch gegen den Bescheid vom 15.01.2007 und erkläre mich mit den o.g. zwei Punkten nicht einverstanden.

Im voraus besten Dank für Ihre Bemühungen.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche .
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Gemäß § 149 Abs. 2 S. 2 SGB VI können bei Änderung der dem Feststellungsbescheid zugrunde liegenden Vorschriften der Rentenbescheid mit Wirkung für die Vergangenheit aufgehoben werden. Das Vorgehen der BfA ist somit korrekt und ein Widerspruch würde wenig Sinn machen.

Mit besten Grüßen

RA Hermes
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