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Beschäftigung nach der Elternzeit


| 02.12.2008 20:23 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt



Vor Beginn der Elternzeit habe bei meinem Arbeitgeber (Bank) mit einen Teilzeitvertrag über 20 Stunden in der Woche gearbeitet. Festgelegt wurde, dass ich zwei Tage in der Woche in der Bank arbeite und die restlichen 4 Stunden in der Woche von zuhause aus.
Während der Elternzeit konnte ich ganz von zuhause aus arbeiten, dabei habe ich meine Stunden monatlich abgerechnet und vergütet bekommen. Nach der Elternzeit möchte ich gern weiterhin komplett von zuhause arbeiten. Mein Arbeitgeber möchte mir aber jetzt keine Heimarbeit mehr anbieten, auch nicht die 4 Stunden, die in meinem Vertrag festgelegt wurden, sondern fordert, dass ich wieder vor Ort in der Bank arbeite, entweder außerhalb des Tarifvertrages (unter 15 Stunden pro Woche) oder 15 Stunden die Woche bzw. mehr.

Habe ich einen Anspruch auf Heimarbeit, da ja zumindest 4 Stunden pro Woche in meinem Vertrag festgelegt waren?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Frage darf ich auf der Basis des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Nach einschlägiger Rechtssprechung des Bundesarbeitsgerichtes führt die Inanspruchnahme von Elternzeit lediglich dazu, dasss das Arbeitsverhältnis ruht. (BAG, Urteil vom 15.04.2008, Az. 9 AZR 380/07)

Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Elternzeit grundsätzlich zu den vorherigen Vertragsbedingungen weiterläuft.

Will der Arbeitgeber diese Vertragsbedingungen einseitig abändern, muss er eine sogenannte Änderungskündigung aussprechen.

Auf der anderen Seite haben Sie nach Ablauf der Elternzeit leider auch keinen Anspruch darauf, weiterhin komplett von Zuhause aus zu arbeiten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Michael Vogt
-Rechtsanwalt-
Bewertung des Fragestellers 02.12.2008 | 20:59


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