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Berechnung Arbeitslosengeld


03.09.2005 18:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


in unter 2 Stunden

Hallo!

Ich habe mich bis 23.06.05 in Erziehungszeit befunden. Mir wurde nun zum 30.09. gekündigt. Ich habe mich arbeitlos gemeldet und einen Bewilligungsbescheid bekommen. Hiernach bekomme ich 400 Euro Arbeitslosengeld monatlich. Ich habe aber vor meiner Erziehungszeit vollzeit gearbeitet und monatlich 2100 Euro brutto verdient. Wie kann ich da nur 400 Euro monatlich Arbeitslosengeld erhalten? Mein Prozentsatz liegt bei 67 %, da ich ein Kind habe und ich habe die Lohnsteuerklasse V. Nun habe ich überlegt, ob als Bemessungsgrundlage nur ein Teilzeitjob angenommen wurde, da ich auch nur Teilzeit künftig arbeiten kann, da meine Tochter ja erst 3 Jahre alt ist. Ist es möglich, dass nicht vom vergangen Gehalt ausgegangen wird, sondern davon, was künftig ungefähr verdient wird und das wäre ja in meinem Fall nur ein Halbtagsjob?
Danke!
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Diese Antwort ist vom 03.09.2005 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.

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03.09.2005 | 19:24

Antwort

von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann
221 Bewertungen
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Anfrage bedanke ich mich recht herzlich und möchte Sie sogleich unter Berücksichtigung der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen summarisch (s. Hilfe-Button) beantworten.

Gemäß § 130 SGB III beträgt der Bemessungszeitrum für das Arbeitslosengeld ein Jahr. Er endet mit dem letzten Tag des letzten Versicherungspflichtverhältnisses vor der Entstehung des Anspruchs. Gemäß § 130 Abs. 2 Ziffer 3 SGB III bleiben bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums Zeiten, in denen der Arbeitslose Erziehungsgeld bezog oder nur wegen der Berücksichtigung von Einkommen nicht bezogen hat, außer Betracht. Von daher müsste das Einkommen, welches Sie vor der Elternzeit bezogen haben, maßgebend sein.

Ich kann Ihnen daher nur dringend empfehlen, einen sozialrechtlich versierten Kollegen Ihres Vertrauens aufzusuchen und dann ggf. nach abschließender Prüfung unverzüglich Widerspruch einlegen / klagen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

<A href="http://www.anwaltskanzlei-hellmann.de">www.anwaltskanzlei-hellmann.de</A>
<A href="mailto:mail@anwaltskanzlei-hellmann.de">E-Mail an Rechtsanwalt Hellmann</A>


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

ANTWORT VON
Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann
Burgwedel

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