Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 42 weitere Antworten zum Thema Ermittlungsverfahren.
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei dem Betroffenen wurde heute eine Hausdurchsuchung durch das Finanzamt Bonn durchgeführt. Computerdateien, Aktenordner wurden freiwillig herausgegeben. Es geht um den Verdacht, dass Gewerbe-, Einkommen- sowie Umsatzsteuer "verkürzt" im Zusammenhang mit der Fa. "EEC-Network" und dem "trendforum gesundheit". Sämtliche Rechnungen wurden ohne MwSt ausgestellt, weil von einer "Kleinunternehmerregelung" (§ 19 UStG) ausgegangen wurde. Die Firma befand sich in der Existenzgründung und war nicht als Gewerbe angemeldet. Sämtliche Quittungen, Rechnungen der Jahre 2007-2011 wurden gesammelt. Daraus sowie aus der Kalkulation wird sich ergeben, dass die Veranstaltung bislang keinen Gewinn erzielte. Auch auf den Bankkonten lassen sich Ein- und Ausgaben belegen. Insbesondere wurden viele Bewirtungs- und Reisekosten erforderlich. Hinzu kommen die Rechnungen der Dienstleister der Veranstaltung.
Welcher Anwalt kann die Angelegenheit zu den Bedingungen der "Beratungshilfe" übernehmen. Es geht um Akteneinsicht. Der Betroffene hat angeboten, Fragen zu beantworten. Ferner besteht Interesse, dass seine Privatdaten (z.B. gespeichert auf PC, Festplatte) geschützt bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
