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Beleidigung und Anschuldigung


26.10.2004 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht



Ich lebe mit meinem Ehemann als Mieterin in einer ET-Whng. im II. OG und hatte kürzlich ein unangenehmes Erlebnis mit einer Mitbewohnerin (ET-Whng. EG). Sie klingelte an meiner Wohnungstür und hielt mir eine Wäscheklammer mit einem Zigarettenstummel darin entgegen. Sie war ziemlich aufgebracht und sagte, dass sie diesen auf ihrem Rasen beim Wäscheständer aufgelesen hätte. Ich fragte, woher sie denn wüsste, dass er von uns wäre. Sie entgegnete, dass sie uns beide rauchend auf dem Balkon hätte stehen sehen und seit dem wir eingezogen sind, hätte sie Zigarettenkippen auf ihrem Rasen. Wenn das nicht aufhört, würde sie andere Seiten aufziehen. Meine Antwort war: Ich bin Nichtraucherin. Sie dann wieder: Das stimmt nicht, ich habe sie beide gesehen. Ich wiederholte noch einmal: Ich rauche nicht. Beim Weggehen rief sie mir zu: LÜGNERIN! Ich war geschockt über diesen Überfall an meiner Wohnungstür und die Art ihres Auftrittes. Daran habe ich zu knabbern. Ich bin seit mehr als 25 Jahren Nichtraucherin, was jeder in meinem Umfeld weiß und bestätigen kann. Als Lügnerin bezeichnet zu werden ist schlimm. Mein Mann ist Raucher und er raucht auf dem Balkon. Allerdings hat er dort einen Aschenbecher und ich wäre ganz und gar nicht damit einverstanden, anderen Leuten Zigarettenkippen auf den Rasen zu werfen. In Unterhaltungen mit dem Hausmeister der Wohnanlage und meinem Vormieter habe ich erfahren, dass diese Frau einen psychischen Defekt hat und schon anderweitig durch ihr Verhalten unangenehm aufgefallen ist. Mein 1. Erlebnis der besonderen Art hatte ich mit ihr am Tag des Einzuges als sie den Leuten der Umzugstruppe in den Ohren lag, dass ihr Mann Nachtschicht gehabt hätte und scchlfen müsste(dies nur nebenbei). Was raten sie mir? Das Ganze einfach so hinnehmen nach dem Motto: Die hat sie ja nicht alle, womit ich persönlich nicht so zufrieden wäre? Oder dieser Frau von einem Rechtsbeistand einen Brief zukommen lassen mit dem Inhalt, dass ich mich gegen diese Anschuldigung verwahre? Ich will diesen Vorfall auch aus dem Kopf haben.
Sehr geehrte Ratsuchende,
die Betitelung als Lügnerin ist sicherlich eine Beleidigung und diese müssen Sie grundsätzlich auch nicht auf sich sitzen lassen. Es besteht durchaus die Möglichkeit Ihre Nachbarin mit einem Anwaltsschreiben aufzuforden zukünftig derartige Äußerugen zu unterlassen. Die Frage ist nur, ob sich dies, auch vor dem Hintergrund der anfallenden Vergütung, lohnt. Auch wird dadurch nicht ausgeschlossen, dass sich derartige Vorgänge wiederholen. Weiterhin können Sie Anzeige wegen Beleidigung stellen. Doch dann steht Aussage gegen Aussage und das Verfahren wird eingestellt und letztlich haben Sie nichts erreicht.

Vor dem Hintergrund das Ihre Nachbarin scheinbar einen "psychischen Defekt" hat und es bereits in der Verfangenheit zu Vorfällen gekommen ist, erscheint es, soweit das von hier beruteilt werden kann, ratsam die Sache mit dem von Ihnen beschríebenen Motto zu betrachten.

Nachbarschaftsstreitigkeiten sind oft, wenn Sie erst einmal eskaliert sind, nicht mehr einzudämmen und ziehen sich über Jahre hin, da ständig neue Gründe zur Fortführung gefunden werden. Tun Sie sich das nicht an.

Mit freundlichen Grüßen

Calsow
Rechtsanwalt
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