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Beleidigung im Gästebuch


| 20.12.2004 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hallo!

Ich habe folgendes Problem:
In dem Gästebuch meiner Homepage www.Charmincreep.de wurden zum wiederholten Male mich und meinen Freund beleidigende Beiträge gepostet.
Vorher habe ich die Beiträge stets ignoriert. Es war zwar anstrengend, diese Beiträge immer auf "unsichtbar" umzustellen und vor allem habe ich mich immer wieder aufs Neue geärgert, wenn ich sowas lesen mußte, aber ich konnte es immer wieder als Lapalie abstempeln und mich dadurch beruhigen, dass es bestimmt die letzte Beleidigung war.
Vorgestern Abend (18.12.2004) wurde dann ein Beitrag eingestellt, der das Faß zum Überlaufen gebracht hatte.
Die vorherigen Beiträge waren wie gesagt nicht dramatisch ("Wie kannst Du bloß mit diesem Affen zusammen sein?"), aber dieses Mal wurden mein Freund und ich MASSIV im sexuellen Bereich beleidigt.
Ich möchte den wortwörtlichen Beitrag hier nicht zitieren, weil er wirklich zu heftig ist.
Ich habe gleich heute morgen (online) Anzeige bei der Polizei mit Angabe der IP-Adresse erstattet. Meine Fragen sind jetzt: Welche Chancen hat meine Anzeige? Kann der Inhaber des Anschlusses sicher ermittelt werden? Wenn ja, mit welcher Strafe wird derjenige zu rechnen haben? Wie lange wird das Verfahren insgesamt dauern? Kommt es zu einer Verhandlung?

Vielen Dank im Voraus für eine Stellungnahme.

*Charmin´ Creep*

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Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob der Täter überhaupt ermittelt werden kann. Die IP-Adresse ermöglicht zwar eine Zuordnung, aber die kann auch in einem Internet-Cafe o.ä. enden. Dies zu ermitteln ist Polizei und Staatsanwaltschaft in aller Regel innerhalb einiger Tage möglich.

Wie das Verfahren dann weiter geht, hängt von der Einschätzung der Staatsanwaltschaft ab. Sie kann bei Beleidigungsdelikten (und um die handelt es sich hier) von einer Anklage absehen und den Beleidigten auf den Privatklage verweisen, oder aber, die Staatsanwaltschaft bejaht ein öffentliches Interesse und erhebt Anklage oder beantragt einen Strafbefehl. Aber auch in diesen Fällen ist die zu erwartende Strafe nicht sehr hoch.

Oftmals wird jedoch, gerade auch bei Gästebüchern auf privaten Homepages, ein öffentliches Interesse verneint und dementsprechend erst gar keine Anklage erhoben.

Hier dürfte es dann wichtiger sein, daß über diesen Weg heraus gefunden wurde, wer der Verfasser war, damit man diesem - etwa mit einer Unterlassungserklärung oder einer einstweiligen Verfügung - für die Zukunft den "Spaß" an diesen Äußerungen nehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2004 | 16:18

Danke für die schnelle Antwort!
Also, dass diese IP aus einem Internet-Café oder Uni-Netzwerk stammt, können wir ausschließen, da wir (mein Freund und ich) wissen, "aus welcher Ecke" diese Einträge vermutlich kommen.
Ich werde auf jeden Falln den Weg bis zum Ende gehen.
Meine Nachfragen: Werden mir Name und Anschrift des Übeltäters mitgeteilt? Das wäre auch schon ein großer Erfolg! Wenn auf eine Privatklage verwiesen wird, würden dann Anwaltskosten von meiner Rechtsschutzversicherung getragen?
Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2004 | 16:24

Die Personalien des VErfassers werden Ihnen meist auf Ihre Nachfrage mitgeteilt, ansonsten können sie jederzeit über eine Akteneinsicht ermittelt werden, die jeder Rechtsanwalt beantragen kann.

Die Rechtsschutzversicherung trägt im Regelfall die Kosten einer Unterlassungsklage oder einer entsprechenden einstwilligen Verfügung, meist auch für eine privatrechtliche Unterlassungsklage, dies sollten Sie jedoch am Besten mit Ihrer Rechtsschutzversicherung direkt abklären, da die Verträge der Rechtschutzversicherer hier nicht einheitlich sind.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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