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Behindert Einreichung Scheidung dieses Jahr Frage Aufenthaltsbest.-Recht?


| 12.12.2008 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto




Bitte durch einen Fachanwalt in Familienrecht !



Guten Tag,

Meine künftige Ex-Frau kommt aus Polen. Nachwuchs war unterwegs, geheiratet, und schon war die Kathastrophe - mit dem besten Sohn, den man sich wünschen kann - perfekt.

Die Ehe wurde im Dezember 2006 geschlossen, der Sohnemann kam im Mai 2007, und dass die Scheidung kommen muss, steht eigentlich schon seit Ende 2007 fest.

Nun läuft im Moment ein heftiger Streit um das Sorgerecht. Anfang Februar erst haben wir einen Termin. Grund: Meine Frau versucht mir den Zugang zu meinem Sohn zu verhindern wie und wo sie nur kann.

Jugendamt, Anwälte, alle freuen sich über Beschäftigung.

Für mich ist vollkommen klar, dass mein Sohn, im Mai dann 2 Jahre alt, zu mir kommen sollte. Das will meine Frau unter allen Umständen verhindern.

Frage ist, ob es schadet, wenn ich dieses Jahr noch die Scheidung einreiche, z.B. den Sorgerechts- bzw. Aufenthaltsbestimmungs-Entscheidungen schadet, wenn ich dieses Jahr noch die Scheidung einreiche.

Die Ehe wurde in Deutschland nach deutschem Recht geschlossen. Meine Frau ist Polin, ich bin Deutscher.

Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

In prozessualer Hinsicht wird nach Einleitung des Scheidungsverfahrens das derzeit isoliert laufende Sorgerechtsverfahren in den Scheidungsverbund mit einbezogen. Je nach den tatsächlichen Gegebenheiten wird dadurch auch die Zuständigkeit eines anderen Gerichtes begründet, was dazu führen könnte, dass der auf Februar 2009 angesetzte Termin aufgehoben wird. Damit könnte die derzeit ungeklärte Situation sich fortsetzen, bis im Verbundverfahren ein neuer Termin angesetzt worden ist.

Ob das der Fall ist, kann ohne nähere Kenntnis des Sachverhaltes hier nicht abschließend gesagt werden.

In materieller Hinsicht wird zu entscheiden sein, ob der Aufenthalt des Kindes bei Ihnen oder Ihrer zukünftigen Ex-Frau mehr dem Kindeswohl entspricht. Die hierzu zu treffenden Entscheidungsgrundlagen hat das jeweilige Gericht unabhängig von der Frage der Verfahrensart zu ermitteln.

Sie sollten aufgrund der bestehenden Möglichkeit, dass der angesetzte Termin evt. platzen könnte, mit Ihrem Anwalt genau prüfen und überlegen, ob es sinnvoll ist, den Scheidungsantrag noch in diesem Jahr zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2008 | 17:35


Aha ... Das heisst also: Wenn beides gekoppelt wird, kann die Entscheidung zum ABR bis zum Scheidungstermin verschoben werden - was mir auf gar keinen Fall recht wäre.

Gut, verstanden (haben Sie einen Menschen heute schon klüger gemacht).

Kann man sich bei VErfahren um ABR selbst vertreten? Was wäre an Tips wichtig?

Kann ich vielleicht sogar Tips irgendwo nachlesen?

:-)

40 Dank!

Grüsse von der Ruhr

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2008 | 17:45

Schön, dass Sie durch die bisherige Auskunfterteilung schon klüger geworden sind.
Solange es sich um ein isoliertes Verfahren handelt, können Sie sich selber vertreten.

Eine Scheidung kann nur durch einen Anwalt eingereicht werden. Wenn dann das ABR-Verfahren in den Verbund einbezogen wird, bezieht sich der Anwaltszwang auch darauf.

Sofern Sie noch nicht anwaltlich vertreten sind, können Sie sich im Bedarfsfall auch gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.12.2008 | 18:01


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"Schnell, verständlich, nett. Was will man mehr: Nun, wie gefragt: vielleicht Tips, wie man bei Gericht selbst vertritt.

Mmm ...

Damit: Sehr gut, ohne Sternchen :-)"
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