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Behauptungen vom Jugendamt schlüssig?


| 26.11.2008 15:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Die Mitarbeiterin vom Jugendamt behauptet in, ich bin

a) gesetzlich dazu verpflichtet meine Kinder zur Vorsorgeuntersuchung zu bringen (U3, U4, U5, U6, usw.)

und würde ich das nicht tun,

b) könne sie nach SGBVIII §8a den Familienrichter berufen, der Sanktionen aussprechen soll.


Im SGBVIII §8a ist die Rede von "Gefährdung des Wohls des Kindes". Stellt eine nicht geleistete Vorsorgeuntersuchung eine direkte Gefährdung dar? Die Vorsorgeuntersuchungen sind soweit ich weiss nicht gesetzlich vorgeschrieben (ich wohne in Potsdam), selbst die Kinderärztin behauptet das.


Sehr geehrte Ratsuchende,

die Regelung ist dahingehend auszulegen, dass die Nichtteilnahme an diesen Untersuchungen trotz wiederholter Aufforderung immer als ein Hinweis auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung zu behandeln ist.

Aber in Brandenburg ist die Gesundheitsbehörde und nicht das Jugendamt zuständig, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen, wenn die Vorsorgeuntersuchungen versäumt werden, da es sich eben um eine Gesundheitsuntersuchung handelt.

Erst wenn es durch den Kontakt zur Familie gewichtige Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung gibt, kann das Jugendamt eingeschaltet werden, da dann wiederum tatsächlich auch das Familiengericht zum Tätigwerden einschalten kann, wennSie trotzdem nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen erscheinen.

Das Gericht könnte dann auch Zwangsmaßnahmen bis hin zur Entscheidung, die Kinder vorläufig in die Obhut des Jugendamtes zu geben, Maßnahmen anordnen.

Da dann unterstellt wird, dass Sie nicht bereit sind, an der Abschätzung des Gefährungsrisikos mitzuwirken, sind die angedrohten Zwangsmaßnahmen also durchaus zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle




Ergänzung vom Anwalt 09.12.2008 | 08:48

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Bewertung des Fragestellers 26.11.2008 | 16:34


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