Behandlung der (eingefrorenen) Pensionsrückstellung in einer GmbH&Co.KG b.Liquidation
folgender Sachverhalt:
GmbH seit 1988, GmbH schließt für GGF im Jahre 1992 einen Pensionsvertrag ab.
2004 Formwechsel in GmbH&Co.KG
per Gutachten wird "Barwert" der P-Zusage ermittelt und als "einefrorene" P-Zusage in die KG übernommen.
Bestandteile der KG: Verwaltungs GmbH ( 25.000€ ) mit 2 GF
Komanditist: ehem. GF der GmbH
P-Zusage ist nicht rückgedeckt. Barmittel sind nicht ausreichend in der KG vorhanden.
Die GmbH&Co.KG soll "aufgelöst" werden.
2010 erstamls Verluste in der KG.
In der KG stecken noch nicht entnommene aber versteuerte Gewinne aus 2008 und 2009 als "Verbindlichkeiten" geg. GF
Der GF ist bereit auf die P-Zusage zu verzichten
1. FRAGE:
1. wie läßt sich die P-Zusage im Falle einer "normalen" Liquidation / Abwicklung ohne/mit wenig Steuerauslösung auflösen?
2. wie läßt sich die P-Zusage im Falle eines Insolvenzplanverfahrens ( Blitzinsolvenz) ohne/mit wenig Steuerauslösung auflösen?
3. wie läßt sich die P-Zusage im Falle einer "richtigen" Insolvenz ohne/mit wenig Steuerauslösung auflösen? Wie hoch muß hier der "Verlust" sein, damit keine Steuern anfallen?
Anmerkung:
Die KG bilanziert nach dem 4-Konten Modell.
Die KG hat keine ( nur sehr geringe ) Vermögenswerte ( diese sind mobil und veräußerbar)
Die KG ist n i c h t überschuldet.
Der KG droht künftige "Zahlungsunfähigkeit" mangels Umsätze / Gewinne wg. Miete und lfd. Kosten
2. FRAGE:
Falls unter 1. FRAGE keine steuerlich interessante Lösung möglich, stellt sich die Frage nach der "Auslagerung" in eine Pensionskasse.
Laut BMF-Schreiben vom 26.10.2006 kann die Rückstellung nur im Zeitraum von 10 Jahren sucessive aufgelöst werden. - Oder kann man auch - bei entsprechenden Verlusten - auf einmal die gesamte Rückstellung auflösen?
wäre die 10jährige Teilauflösung ein Modell für die "Kostenkompensation" für die laufenden nächsten 10 jahre um den Verlust durch den weiter laufenden (pseudo)-Geschäftsbetrieb (Raum-Miete, lfd. Kosten ) auszugleichen.
Hier wäre eine in etwa Gegenüberstellung interessant zur leichteren Entscheidungsfindung.
ZIEL wäre jedoch s o f o r t i g e Liquidation
um einfach " Ballast" abzuschmeissen.
lieber eine einfache, schnelle Lösung die etwas mehr Kosten verursacht, als eine lange, komplizierte mit Risiken behaftete "Dauerbrennerlösung"
Vielen dank für die freundliche Beratung
Behandlung









