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Beginn eines Arbeitsverhältnisses, nun Schwangerschaft. Muss ich dies meinem Chef mitteilen?


22.12.2009 13:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Guten Tag,
ich bin 33 Jahre und in einer für mich sehr unangenehmen Lage und bräuchte Ihren rechtlichen Beistand:

Ich bin seit 20.10.2009 arbeitslos (Bayern) (das erste mal seit vielen Arbeitsjahren) und habe ein Arbeitsangebot zum 01.01.2010 in Aussicht.
Heute war ich beim Probearbeiten und mir hat alles sehr zugesagt und auch meine zukünftigen Kolleginnen waren von mir sehr angetan.
Der Arbeitgeber wünschte 1 Tag Bedenkzeit und teilt mir dann nach Rücksprache mit seinen Mitarbeiterinnen seine Entscheidung telefonisch mit. Aber er sei mit meier Arbeit sehr zufrieden gewesen.

Nun zu meinem Problem: gestern war ich zur Routineuntersuchung beim Gynäkologen und er teilte mir mit das bei mir eine Schwangerschaft vorliege (6.SSW, vorr. Entbindungstermin 22.08.10 ).

Wie sind nun meine Konsequenzen?

Soll ich dem evtl. zukünftigen Arbeitgeber diese Information sofort weiterleiten auf die Gefahr hin das es zu keinem Arbeitsverhältnis kommt?

Was wären die rechtlichen Konsequenzen wenn ich diese Schwangerschaft verschweige (in Hinblick auf Fehlgeburt oder Mutterschutz)?

Inwieweit bin ich vom Arbeitsamt abgesichert wenn mein Bewilligungsjahr im Oktober 2010 abgelaufen ist, aber ich dann keine Arbeit vorweisen kann?

Rutsche ich dann in HartzIV, wobei mir dann gar kein Geld mehr zustünde da ich mit meinem Lebenspartner zusammenlebe?

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Schwangerschaft müssen Sie Ihrem Arbeitgeber gegenüber nicht offenbaren. Sollten Sie dies dem Arbeitgeber vor Abschluss des Arbeitsvertrages mitteilen, besteht die Gefahr, dass der Vertrag nicht zustande kommen wird.

Wenn Sie die Schwangerschaft vor Vertragsabschluss verschweigen verlieren Sie grundsätzlich gegenüber Ihrem Arbeitgeber keine Rechte, die Ihnen zustehen würden, wenn Sie erst nach Abschluss des Arbeitsvertrages von der Schwangerschaft erfahren würden.

Durch die Schwangerschaft ändert sich im Verhältnis zur Agentur für Arbeit für Sie nichts, insbesondere verlängert sich der Anspruch auf ALG I nicht.

Ist die Bezugsdauer des ALG I beendet, können Sie ALG II (Hartz IV) beantragen. Dies wird dann bewilligt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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