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Befristeter Arbeitsvertrag bis zur Rente


03.12.2008 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 1991 für ein Software-Unternehmen im Aussen- und Innendienst werde ich nun nach Verlegung meines Arbeitsplatzes in die 300km entfernte Zentrale (Umzug ist bereits erfolgt) einen neuen Arbeitsvertrag erhalten.

Da ich meines Wissens das Rentenalter erst mit 67 Jahren erreiche (geb. 1963), bietet mir mein Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag über die letzten 22 Jahre an.
Zitat: "Sollte die Firma irgendwann veräußert werden, bist du auf der sicheren Seite"

Meine Frage:
Kann die Festlegung auf diesen Zeitraum negative Auswirkungen für mich haben, oder gibt mir dieser Vertrag in jedem Fall zusätzliche Sicherheit bezügl. meines Arbeitsplatzes?

S. Meyer

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Die Befristung eines Arbeitsvertrages über einen Zeitraum von 22 Jahren ist nicht möglich.

Ohne sachlichen Grund läßt das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge eine Befristung lediglich bis zu einem Zeitraum von 5 Jahren zu.

Eine Befristung aus einem sachlichen Grund dürfte an den mangelnden Voraussetzungen scheitern. § 14 Abs. 1 TzBfG regelt. dass die Befristung eines Arbeitsvertrages zulässig ist, wenn sie durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt ist. Ein sachlicher Grund liegt insbesondere vor, wenn der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht, die Befristung im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium erfolgt, um den Übergang des Arbeitnehmers in eine Anschlussbeschäftigung zu erleichtern, der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird, die Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung rechtfertigt, die Befristung zur Erprobung erfolgt, in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe die Befristung rechtfertigen, der Arbeitnehmer aus Haushaltsmitteln vergütet wird, die haushaltsrechtlich für eine befristete Beschäftigung bestimmt sind, und er entsprechend beschäftigt wird oder die Befristung auf einem gerichtlichen Vergleich beruht.

Ausweislich Ihrer Schilderung ist davon auszugehen, dass eine solcher Grund nicht vorliegt.

---

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt
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