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Bedeutet Freistellung Lohnfortzahlung?


05.12.2015 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zum Entgelt bei Freistellung


Mein befristeter Arbeitsvertrag ist auf meinen Wunsch hin nicht verlängert worden. In dem dazugehörigen Schreiben des Arbeitgebers steht wörtlich Folgendes:

"Sie haben für die Zeit vom 10. - 21.08 Urlaub beantragt, dieser wird hiermit bewilligt. Laut Ihrem aktuellen Nachweis haben Sie derzeit 112 Überstunden [...].
50% Überstunden (=56 Stunden) zahlen wir mit dem Augustgehalt 2015 aus.

Darüber hinaus stellen wir Sie ab dem 29.07.2015 bis zum Ende des laufenden Vertrages frei. Auf diese Zeit wird Ihr Resturlaubsanspruch von 2,5 Tagen sowie die restlichen aufgelaufenen Überstunden (56 Stunden) angerechnet. [...]
Damit ist der 28.07.2015 Ihr letzter Arbeitstag.
[...]
Die anrechenbaren Überstunden aus der Mitwirkung bei [..........] in Höhe von insgesamt 52 Std. werden Ihnen mit der Juliabrechnung ausbezahlt."

Bedeutet "Freistellung" in diesem Falle,
A) dass mein reguläres Gehalt bis zum Vertragsende durchgezahlt wird und die Überstunden, die im August ausbezahlt werden sollten, zu diesem hinzugerechnet werden, oder B) dass sich mein Augustgehalt aus "Urlaubstage + Überstundenausgleich" zusammensetzt und der Arbeitgeber darüberhinaus kein normales Gehalt zahlen muss?

Falls A die Antwort sein sollte: Lohnt es sich, das zu verfolgen?

Ich danke im Voraus für die Mühe einer ausführlichen Antwort und wünsche einen schönen Tag!

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach der Formulierung müsste sich für August eine Auszahlung des Gehaltes August zzgl. 56 Überstunden ergeben. Die weiteren Überstunden, Urlaub etc. sind in dem Gehalt August beinhaltet und nach der Formulierung und der Rechtsprechung ist dies möglich.

Sollten Sie weniger als Gehalt August zzgl. 56 Überstunden erhalten haben, dann wäre ein Klageverfahren erfolgreich sein. Beachten Sie jedoch, dass im arbeitsgerichtlichen Verfahren unabhängig vom Ausgang in der I. Instand die Anwaltskosten selbst zu tragen sind, sofern Sie einen beauftragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
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Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




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