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Baustatik aus Insolvenz / Baurecht


| 21.12.2004 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Wir haben nach der Insolvenz unseres Bauträgers vom zuständigen Insolvenzverwalter das Grundstück sowie die Statik für das dort zu errichtende EFH erworben (es existiert ein notarieller Vertrag über Grundstück + Statik).

Nachträglich stellt sich nun heraus, das der Statiker vom Bauträger noch nicht bezahlt war. Der Statiker versucht uns nun unter Druck zu setzen, so dass wir ihm die komplette Statik bezahlen um keinen Baustopp zu riskieren (die Dachstatik ist noch in Händen des Statikers). Er würde sonst die komplette Statik "zurückziehen".

1) Wie sind die Besitzverhältnisse bezügl. der Statikunterlagen (wir haben bereits an den Insolvenzverwalter gezahlt)?

2) Was kann mit "Statik zurückziehen" gemeint sein - zwei Drittel der Statik liegen bereits beim Bauamt?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

hier müßte im Kaufvertrag überprüft werden, ob Sie etwaige Altschulden bzgl. des Grundstücks ausgeschlossen haben oder mitübernommen.

Denn Vertragspartner des Statikers war der Bauträger und später ist der Insolvenzverwalter an dessen Stelle getreten.

Eine weitere Frage ist, wann der Baustatiker die Rechnung gestellt hat: vor Insolvenzeröffnung? dann handelt es sich womöglich um eine sog. Masseverbindlichkeit, die zur Insolvenztabelle angemeldet werden muß.

Ein eher praktisches Problem ist für Sie natürlich, was passiert, wenn der Statiker seine Statik zurückzieht. Hier ist nicht klar was er meint. Es könnte damit verbunden sein, daß er die weiteren Arbeiten nicht weiterführt bzw. die Unterlagen herausgibt. Sie können ihn natürlich auf Herausgabe verklage, doch dies kann dauern. Daher sollten Sie sich mit ihm einigen (z.B. durch eine Teilzahlung bzgl. des Daches).

Sie aber auch zu einem Anwalt gehen und den Kaufvertrag zunächst überprüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


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