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Bald getrennt lebend...........


| 09.03.2007 08:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Ich werde bald getrennt lebend sein und meine 3 Kinder im Alter von 11+16 Jahren (beide Schüler) und meine 19jährge Tochter (3. Lehrjahr, 460 € netto) mitnehmen, sie wird aber erstmal bis September übernommen.
Ich arbeite als Arzthelferin und verdiene 550€ netto. Mein Mann ist Maurer und verdient saisonbedingt zwischen 1200€ bis 1600€ netto.
Was steht mir überhaupt, außer dem Kindergeld zu und verändert sich ab der Zeit schon die Steuerklasse?? Sonst wird es wirklich knapp!!!!!!

Vielen Dank im voraus....
09.03.2007 | 11:00

Antwort

von


106 Bewertungen
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Die Steuerklasse kann im Jahr der Trennung noch beibehalten werden, im Jahr danach ist sie jedoch zu ändern. Außerdem können Sie beantragen, dass das Kindergeld an Sie ausbezahlt wird.

Ihr Mann muss für die beiden jüngeren Kinder Unterhalt zahlen und zwar i.H.v. 257 € (11 Jahre) und 312 € (16 Jahre). Die Kindergeldverrechnung ist dabei schon berücksichtigt. Nachdem ab Inkrafttreten der Unterhaltsreform minderjährige Kinder vorrangig sind und Ihrem Mann ein Selbstbehalt bleiben muss, bleibt dann für Ehegattenunterhalt kein Raum mehr.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 09.03.2007 | 11:12

Das heißt,im Unterhalt ist das Kindegeld schon mit dabei gerechnet?? Oder kommt es noch hinzu??
Hat der Ehegattenunterhalt, der wegfällt mit meinem Gehalt zu tun??
Nochmals vielen Dank.......

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.03.2007 | 18:29

Sehr geehrte Fragestellerin,

das Kindergeld bekommen dann Sie, das heißt, das kommt zum Unterhalt noch dazu.

Ehegattenunterhalt wird Ihr Mann voraussichtlich deshalb nicht bezahlen müssen, weil er dafür nach Ihren Angaben nicht genug verdient. Nachdem das Einkommen ja schwankt, wird der Durchschnitt der letzten 12 Monate errechnet. Davon müssen Ihrem Mann 890 € monatlich bleiben, nur der Rest steht für Unterhaltszahlungen zur Verfügung. Das dürfte evtl. gerade für den Kindesunterhalt reichen, für Ehegattenunterhalt ist dann nichts mehr übrig.

Das ist aber nur eine erste überschlägige Berechnung anhand der wenigen Informationen, die ich hier habe. Ggf. sollten Sie den konkreten Anspruch von einem Kollegen vor Ort berechnen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin

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ANTWORT VON

München

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RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Versicherungsrecht