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Autounfall Versicherung Gegner


12.11.2014 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Ende Oktober hatte ich einen Autounfall. Ich stand an der roten Ampel und ein Audifahrer fuhr hinten auf meinen Wagen auf. Der Audi ist ein Firmenwagen, Halter eine große Bank. Polizei war vor Ort. Zwischenzeitlich wurde der Schaden durch einen Gutachter bestimmt. Vor einigen Tagen bekam ich einen Brief der gegnerischen Versicherung, diese will wissen wo das Auto begutachtet werden kann, welche Erstzulassung, welchen Kilometerstand etc. es hat. Meine Frage ist jetzt ob dieser Vorgang noch im Rahmen liegt oder dies auf Schwierigkeiten im Bezug auf die Zahlung des Schadens hindeutet. Termin in der Werkstatt habe ich kommenden Montag. Darf ich den Schaden jetzt auch ohne Begutachtung der gegnerischen Versicherung reparieren lassen?
Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Grundsätzlich dürfen Sie den Wagen, da ein Gutachten vorliegt, reparieren lassen. Allerdings rate ich von dieser Vorgehensweise ab, da das die Schadenregulierung verzögern und erschweren dürfte.

Deshalb empfehle ich Ihnen, der Versicherung die Möglichkeit einzuräumen, Ihr Fahrzeug in Augenschein zu nehmen.


2.

Der Grund für das Anliegen der Versicherung kann sein, daß der Schädiger Angaben zum Unfallhergang gemacht hat, die den sich aus dem Gutachten ergebenden Schaden unplausibel erscheinen läßt.

Geben Sie der Haftpflichtversicherung des gegnerischen Fahrzeugs nicht die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von Ihrem beschädigten Fahrzeug zu machen, laufen Sie u. U. Gefahr, daß nicht reguliert wird. Dann bliebe Ihnen nur die Möglichkeit der Klage.

Deshalb ist die Inaugenscheinnahme durch die gegnerische Haftpflichtversicherung immer noch die beste Verfahrensweise, um eine rasche Schadenregulierung zu erreichen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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