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Aussetzung der 1% Regelung für Fahrzeuge im Sommer


| 20.04.2017 15:25 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von



Sehr geehrter Anwalt,
ich fahre im Sommer für ca. 3-4 Monate durchgehend ein privat finanziertes Cabrio, in den übrigen Monaten ein mit der 1% Regelung besteuertes Firmenfahrzeug (auch zur privaten Nutzung), das die 3-4 Monate, nicht oder nur für Firmenfahrten (Tanken, Reifenwechsel, Besorgungsfahrten, Fahrten zu Kunden) benutzt wird. Kann ich über ein elektronisches Fahrtenbuch im Firmenwagen bei einer Prüfung durch das Finanzamt nachweisen, dass ich das Fahrzeug die 3-4 Monate nicht privat genutzt habe und hierfür die 1% Regelung vermeiden ? Ich würde hier wegen des hohen Listenpreises ca. monatlich 350 Euro sparen, sagt unser Steuerberater, jedoch ein reiner Wechsel zur Fahrtenbuchmethode wäre viel zu teuer für mich.
Ich bin Geschäftsführer/Gesellschafter in einer GmbH.
Vielen Dank
20.04.2017 | 17:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Ein unterjähriger Wechsel vom Fahrtenbuch zur 1%-Besteuerung und anders herum ist leider nicht möglich. So hat jedenfalls der BFH in ständiger Rechtssprechung entschieden (zuletzt: Urt. v. 20.03.2014 - VI R 35/12).

Die einmal gewählte Form der Besteuerung ist für das gesamte Kalenderjahr beizubehalten.

das FInanzamt würde daher für die Monte im Sommer das Fahrtenbuch nicht akzeptieren und weiterhin die 1%-Besteuerung anwenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B.

Nachfrage vom Fragesteller 21.04.2017 | 07:03

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Es würde sich bei meinem Vorhaben aber nicht um einen Wechsel handeln, sondern nur um ein Aussetzen. Das Fahrtenbuch soll ja nur dazu dienen, zu beweisen, dass das Fahrzeug nicht privat bewegt wurde. Ähnlich würde es sich doch auch verhalten, wenn ich auf dem Firmenwagen ein Saisonkennzeichen hätte, dann könnte ich das Fahrzeug ja garnicht fahren, oder liege ich hier falsch ?

Kleine zweite Rückfrage noch: Wissen SIe zufällig, ob es bei den Finanzämtern eine Stelle gibt, an die man solche Rückfragen direkt richten kann oder muss man immer abwarten, bis man geprüft wird und hat dann den Schlamassel...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.04.2017 | 07:39

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Unter Beibehaltung der für 2017 gewählten Art der Besteuerung können Sie zusätzlich auch ein Fahrtenbuch führen. Für die fraglichen 3 bis 4 Monate wird Ihnen das Finanzamt dennoch die 1%-Regelung aufdrücken.

Aus meiner Sicht ist so nur eine nachträgliche Anerkennung der nicht-privaten Nutzung des PKW möglich.

Aus meiner Erfahrung können Sie sich direkt an Ihren Sachbearbeiter wenden, eine spezielle Stelle hierfür gibt es meines Wissens nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Park

Bewertung des Fragestellers 21.04.2017 | 08:26


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 21.04.2017
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