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Ausschlagung der Erbschaft wegen Irrtum


11.11.2008 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Durch Testament wurde mein Onkel als beschränkter Vorerbe, weitere Verwandte, darunter ich als Nacherben eingesetzt.
Nach mehreren Monaten hat mein Onkel nun die Erbschaft, unter Hinweis auf einen Rechtsirrtum, ausgeschlagen. Die Erklärung wurde vom Notar des Nachlassgerichtes protokolliert.

Ich beabsichtige, Einwendungen zu erheben.
Dabei stellt sich die Frage, wo, in welcher Weise und in welcher Frist dies zu erfolgen hat.

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Sehr geehrter Rechtssuchender,

gegen die Anfechtung der Annahme der Erbschaft (so deute ich den
von Ihnen beschriebenen Sachverhalt) durch Ihren Onkel können Sie direkt keine Einwendungen erheben.
Jedoch hilft Ihnen die Regelung des § 2102 I BGB. Danach gilt die Einsetzung als Nacherben im Zweifel auch als Einsetzung als Ersatzerben. D.h. das Gesetz stellt eine sog. ´Auslegungsregel`zur Verfügung, danach ist davon auszugehen, dass der Testierende den Nacherben auch als Ersatzerben eingesetzt hätte.
Bevor jedoch diese Regelung angewandt werden kann, muss untersucht werden, ob der wirkliche Wille des Testierenden zum Zeitpunkt der Testamentserstellung ermittelt werden kann. DAs Testament muss augelegt werden

Das kann ich hier nicht entscheiden, ohne das Testament gelesen zu haben (dazu werden Sie einen Rechtsanwalt beauftragen müssen)
Erst wenn keine anderen Anhaltspunkte für einen anderen Willen
gegeben sind, kann
auf
die oben beschriebene Regelung zurückgegriffen werden.
Danach wären die Nachereben nach Ausschlagung durch den Vorerben (Ihren Onkel) die Ersatzerben. Die Ersatzerben
würden also statt Ihres Onkels erben.
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