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Ausländer, Sohn, deutsch


10.08.2017 21:03 |
Preis: 25,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo guten Abend,

Mein Freund (Kolumbianer) und ich (deutsche) haben jetzt mittlerweile einen Sohn der 2 Monate alt ist. Und er war letztes Jahr 2016 für drei Monate zu Besuch und in den 3 Monaten wurde ich schwanger. Also in dem Zeitraum wo er als Tourist eingereist ist. Jetzt hat er leider keine Papiere sozusagen illegal und sein Anwalt hat gesagt wenn sein Sohn auf der Welt ist kann er eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
Aber in der Ausländerbehörde wurde gesagt dass er nach Kolumbien in die deutsche Botschaft muss und da ein Visum beantragen muss. Nun meine Frage... kann er hier den papierkram auch beantragen? Er kann halt hier nicht weg da er hier zur Zeit illegal ist.

Ps. Eine vaterschaftsanerkennung wurde gemacht.

Danke schon im Voraus.
10.08.2017 | 22:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Ihr Partner zum Zeitpunkt der Geburt seines Sohnes noch legal in Deutschland gewesen wäre, so könnte er den Antrag auf Familiennachzug gem. § 39 AufenthV auch im Bundesgebiet stellen, da der Anspruch auf die Erteilung eines Aufenthaltstitels erst nach der legalen Einreise entstanden wäre. Da er allerdings sich illegal in Deutschland aufhält muss er grundsätzlich ausreisen und den Antrag bei der Deutschen Botschaft stellen.
Die Ausländerbehörde macht zwar manchmal Ausnahmen, sodass der Antrag auch im Bundesgebiet angenommen wird, dies geschieht allerdings äußerst selten. Ihr Partner könnte eine Vorabzustimmung von der Ausländerbehörde bekommen, dann verkürzt sich die Wartezeit bei der Antragstellung in Kolumbien.

Ausreisen kann er, indem er seinen gültigen Reisepass der Ausländerbehörde vorlegt. Diese übergibt ihm sodann eine Grenzübertrittsbescheinigung und fordert ihn zur Ausreise auf. Es könnte zwar passieren, dass eine Einreisesperre verhängt wird, diese wäre sodann anzufechten.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Evgen Stadnik

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