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Ausgleichspflicht


06.04.2010 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Im Jahr 1997 wurde wegen Bau eines Hauses,das Elterliche Grundstück ,Notariel in 2 Wohneigentumshälften geteilt. Jedes Wohnanteil wurde getrennt in das Grundbuch eingetragen.2006 starb der Vater,sodas automatisch wir Besitzer einer Wohneigentumshälfte sind.Welcher Ausgleich und höhe in % sind den Miterben entgegen zu bringen.

MfG
R.Bonitz
Eingrenzung vom Fragesteller
06.04.2010 | 10:58
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie fogt Stellung:


1.

Auf Grund der Sachverhaltsschilderung kann man nicht sagen, ob und ggf. in welcher Höhe Zahlungen an Erben oder Pflichtteilsberechtigte - sofern vorhanden - zu leisten sind. Auch eine Quote kann nicht ermittelt werden, da man hierzu wissen müßte, welche Personen (Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser) Erben geworden sind.


2.

Zunächst ist zu prüfen, ob der Vater eine letztwillige Verfügung (Testament, Erbvertrag) hinterlassen hat. Daraus würde sich ergeben, wen er zu seinen Erben eingesetzt hat und ob unter Umständen Pflichtteilsberechtigte vorhanden sind.

Die Klärung dieser Punkte ist Voraussetzung für die weitere Prüfung.


3.

Unklar ist ferner die Eigentumslage bezüglich des Hauses.

Sie schreiben, Sie seien "automatisch" Besitzer einer Wohnungseigentumshälfte geworden.

Zunächst sei darauf hingewiesen, daß der Vater nur das vererben kann, was im gehört. Hier ist also zu fragen, wer Eigentümer der Wohnungen ist. Das ergibt sich aus dem Grundbuch.

Sodann ist zwischen Eigentum und Besitz zu unterscheiden. Unter Eigentum versteht man die rechtliche Sachherrschaft, unter Besitz die tatsächliche. Ein Beispiel mag diesen Unterschied verdeutlichen:

Wenn jemand Eigentümer einer Wohnung ist, und diese Wohnung vermietet, ist der Mieter Besitzer, da er auf Grund des Mietvertrags die Wohnung nutzen darf. Eigentümer ist der Vermieter. D. h. die Frage des Besitzes ist für die erbrechtliche Prüfung unerheblich.


4.

Wenn mehrere Erben vorhanden sind, handelt es sich um eine ungeteilte Erbengemeinschaft. Diese Erbengemeinschaft wäre entsprechend der Quote des auf die Erben entfallenden Nachlasses aufzulösen.


5.

Da ggf. weiterer Informationsbedarf besteht, sollten Sie überlegen, die Möglichkeit der Direktanfrage zu nutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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