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Aufhebungsvertrag wegen Krankheit. Gibt es eine Alternative?


| 14.11.2008 00:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Wolfram Geyer



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin nach zwei Tagen im neuen Job krank geworden. 5 Tage später bat ich meinen Chef um ein persönliches Gespräch, auch um meinen unglücklichen Start in der Firma zu erklären. Mir wurde sofort mitgeteilt, dass von einer weiteren Beschäftigung abgesehen wird und mir die Aufhebung meines Arbeitsverhältnisses schriftlich zugeht. Ich habe nun den Aufhebungsvertrag erhalten. Bin bis 24.11. krank geschrieben, der Aufhebungsvertrag gilt ab 24.11. Nun meine Frage: Gibt es eine Alternative zum Aufhebungsvertrag oder muss ich unterschreiben? (Problem Sperrfrist vom Arbeitsamt) Kann ich auf eine Kündigung seitens des Arbeitgebers drängen? (14 Tage zum Monatsende, da in der Probezeit) Eine Weiterbeschäftigung ist auch für mich unter diesen Umständen ausgeschlossen.
Vielen Dank im Voraus.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie sind keineswegs gezwungen, eine Aufhebungsvereinbarung einzugehen, dies wäre rein freiwillig. Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis beenden will, muss er bei einer Kündigung in der Tat eine vierzehntägige Frist einhalten, und muss Ihnen in diesem Zeitraum auch den Lohn weiter bezahlen (§ 3 EntgFG). Hierauf müssen Sie nicht drängen, sondern Sie brauchen einfach nur nicht zu unterschreiben.

Angesichts des Umstands, dass Sie andernfalls die Verhängung einer Sperrfrist von bis zu zwölf Wochen riskieren, innerhalb derer Ihnen gemäß § 144 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 3 SGB III das Arbeitslosengeld verwehrt werden kann, ist hier von der Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags auch grundsätzlich abzuraten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Andernfalls haben Sie die Möglichkeit, Rückfragen zu meiner Auskunft zu stellen, die ich Ihnen dann gerne beantworte.

Die von mir zitierten Vorschriften können Sie unter den nachfolgend benannten Links nachlesen:

http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/index.html
http://www.sozialgesetzbuch-bundessozialhilfegesetz.de/_buch/sgb_iii.htm

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 24.11.2008 | 15:47


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