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Aufforderung zu Ausreise: Ausreisen oder zum Anwalt?


| 23.12.2012 00:12 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Hallo,
ich bin mit einer Fiktionsbescheinigung (weil ich den Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zwecks Erwerbstätigkeit §18 AufenthG) eingereicht habe, argumentiert habe ich mit §27 Abs 1 BeschV. Ich bin Ingenieur Elektromechaniker und habe einen Arbeitsvertrag als Elektromonteur gefunden. Alle Beschreibungen des Berufes und Ausführungen, dass Elektromechaniker eigentlich das gleiche ist, was Elektromonteur auch ist, wurden nicht berücksichtigt. Der Antrag wurde abgelehnt, mit Begründung, dass es für mich nur eine Möglichkeit hier zu arbeiten gäbe, wenn ich als Ingenieur tätig werde und Einkommensgrenze für blaue Karte erreiche... Was für mich wie ein Unfug klingt, denn so gesehen, dürfte ich arbeiten, wenn ich einen niedrigeren Berufsgrad hätte... und so bin ich überqualifiziert und werde deswegen nicht zugelassen... Die Stelle ist vakant und der Arbeitgeber ist sicher sauer, dass die Stelle nicht besetzt werden kann und ich die Erlaubnis nicht bekomme, obwohl ich ja arbeiten könnte. Ich muss also klagen, Klage hat keine aufschiebende Wirkung, ich habe den Antrag auf einstweilige Anordnung der aufschiebenden Wirkung eingereicht, der wurde abgelehnt, weil ich noch die Klage gegen den Bescheid nicht eingereicht habe. Jetzt liegt schon eine Aufforderung auszureisen vor, ich habe knappe 2 Wochen, fast nur freie Tage, da Weihnachten und Silvester kommen. Frage: Ist das überhaupt denkbar, daß ein Anwalt diese Situation noch so schnell regeln kann oder soll ich lieber nach Hause fahren?
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Denkbar ist es schon, dass ein Kollege das mit der Behörde regeln kann, denn häufig verzichten diese nach meiner Erfahrung mit der Durchsetzung der Ausreisepflicht, solange ein Gerichtsverfahren läuft.

Zwingend ist dieses aber nicht und wäre anwaltlich noch innerhalb dieses Jahres abzuklären.

Gegebenenfalls wäre es auch möglich einen neuen, geänderten (auf andere Begründungstatsachen gestützten) Antrag einzureichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 23.12.2012 | 21:49


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