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Aufenthaltsbestimmungsrecht geltend machen


19.04.2017 14:32 |
Preis: 27,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Hallo,
Nach unserer Trennung lebte mein Sohn (8 jahre) bei mir, durch Zustimmung meiner Exfrau wurde mir das Aufenhaltsbestimmungsrecht übertragen. Regelmäßiger Umgang zwischen Mutter und Kind hatte stattgefunden. Seit Ende 2015 wohnt mein Sohn mit Zustimmung meinerseits bei seiner Mutter. ( Wunsch des kindes). Das aufenthaltsbestimmungsrecht wurde seitdem nicht geändert und liegt immer noch bei mir. Ich habe nochmal geheiratet und ein weiteres Kind mit meiner Frau bekommen. Regelmäßiger Umgang mit meinem Sohn findet wöchentlich statt.
Nicht nur im privatleben sondern auch in der schule ist mein Sohn verhaltensauffällig, Gespräche mit meiner exfrau waren erfolglos. Selbst Beratungsstellen sind zwecklos. Da ich nicht bereit bin dabei weiter zu zuschauen, sind wir der Meinung das mein Sohn in unserem Haushalt besser aufgehoben ist. Bei der Beratungsstelle wurde zudem festgestellt das mein Sohn einen großen loyalitätskonflikt hat und so keine Entscheidung treffen kann.

Meine Frage, kann ich das aufenthaltsbestimmungsrecht geltend machen und ihn zu mir holen?
( wohnen im selben Ort, schule, Freunde und Hobbys würden dadurch nicht gestört werden)
Wir haben geteiltes sorgerecht.

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Sehr geehrter Fragsteller,

wenn Sie weiterhin das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, können Sie Ihren Sohn zu sich holen.

Sollte die Kindesmutter Ihren Sohn nicht an Sie übergeben wollen, sollten Sie unverzüglich einen Rechtsanwalt beauftragen, der ggf. mittels einstweiliger Anordnung die Herausgabe Ihres Sohnes erwirken kann.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, hat Ihnen die Kindesmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht ohne gerichtliche Entscheidung oder gerichtlichen Vergleich übertragen. Daher könnte es sein, dass in der Tatsache, dass Ihr Sohn seit Ende 2015 bei der Kindesmutter wohnt, ein einvernehmlicher Wechsel des Aufenthaltbestimmungsrechtes gesehen werden kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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