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Auf welcher Basis wird die Höhe des Krankengeldes berechnet


| 15.12.2014 08:34 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Pierre Aust


Zusammenfassung: Berechnungsgrundlage des Krankengeldes


Ich habe nach längerer Krankheit und dem Bezug von ALG 2 seit 01.09.2014 wieder gearbeitet. Mein Gesundheitszustand hat sich während dessen verschlechtert, sodass ich seit 01.12.2014 erneut arbeitsunfähig bin. Mein Arbetgeber hat mir darauf hin zum 10.01.2015 gekündigt. Ich werde auch über diesen Tag hinaus arbeitsunfähig sein. Auf welcher Basis wird das Krankengeld dann berechnet?
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Krankengeld wird immer nach dem Einkommen berechnet, welches sie im letzten Monat vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erzielten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass stets ein voll abrechneter Engeltabrechnunszeitraum vorliegen muss. Dieses ist entsprechend in § 47 SGB V geregelt.

In Ihrem Fall ist somit das im Monat November 2014 erzielte Einkommen für die Berechnung des Krankengeldes entscheidend. Auch würden dann noch gegebenfalls gezahlte Einmalzahlungen (Uraubs- oder Weihnachtsgeld), die im Jahr 2014 gezahlt wurden, berücksichtigt.

Falls Sie einen entsprechenden Akkordlohn bekommen hätten, ist die Berechnung des Krankengeldes von den letzen drei Monaten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit abhängig. Hierbei wird dann aus den letzen drei Monaten ein Durchschnittswert gebildet.

Die entsprechende Kündigung während der Arbeitsunfähigkeit, ändert nichts an der entsprechenden Berechungsgrundlage für das Krankengeld.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 17.12.2014 | 13:29


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