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Attest unverzüglich abgegeben? Exmatrikulation.


07.11.2016 16:03 |
Preis: 43,00 € |

Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
ich wurde von meiner Hochschule exmatrikuliert, da ich ein Attest nicht "unverzüglich" abgegeben habe.

Ich hätte eine Klausur im Zweitversuch schreiben müssen, fühlte mich aber absolut nicht fit und ging zum Arzt. Dieser schrieb mir für 3 Tage ein Attest. Um krankheitsbedingt von Prüfungen zurücktreten zu können musste ich meinen Arzt von der Schweigepflicht entbinden und dem Arzt noch eine Attestvorlage von der Hochschule mitbringen. Dementsprechend entscheidet nicht der Arzt ob ich prüfungsunfähig bin, sondern irgendein Beamter in der Hochschule.

Nach dem Arzt holte mich meine Freundin ab und sie pflegte mich die Tage bei sich daheim gesund. Ich schickte das Attest am Tage der Krankschreibung auch ab, jedoch hatte ich einen Zahlendreher in der Postleitzahl und es kam wieder zurück. Das kann ich allerdings nicht beweisen, da ich den Umschlag wegschmiss. Ich bemerkte dann erst nach 4 Tagen, als ich wieder bei mir zu Hause war, dass das Attest nicht bei der Hochschule ankam. Am nächsten Tag warf ich es dann persönlich im Hochschulbriefkasten ein.
Am 20.7.2015 (Montag) war die Prüfung, am 24.7.2015 (Freitag) warf ich das Attest dann persönlich in den Briefkasten, am 27.7. (Montag) kam es offiziel erst an.

Nun meine Frage:
1. Darf die Hochschule einen Arzt von der Schweigepflicht entbinden und selber entscheiden, ob man pfüfungsunfähig ist?
2. Habe ich das Attest wirklich nicht unverzüglich abgegeben? Meiner Meinung nach war das keine schuldhafte Verzögerung, sondern ein Versehen.
3. Kann man das als Härtefall auslegen? Ich bin jetzt im 8. Semester, nach 4 Jahren Studium und ca 40.000 investierten Euro in meine Bildung kann doch nicht ein Zahlendreher ein Grund für eine Exmatrikulation sein?

Vielen Dank!

07.11.2016 | 16:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

1. Darf die Hochschule einen Arzt von der Schweigepflicht entbinden und selber entscheiden, ob man pfüfungsunfähig ist?

Nur der Patient selbst kann den Arzt von der Schweigepflicht gegenüber Dritten entbinden. Dies hatten Sie getan, sodass dann die Hochschule auch aufgrund des Attestes entscheiden darf.

2. Habe ich das Attest wirklich nicht unverzüglich abgegeben? Meiner Meinung nach war das keine schuldhafte Verzögerung, sondern ein Versehen.
Es kann Ihnen kein Vorwurf gemacht werden, dass der Brief nicht "unverzüglich" ankam, da Sie unverzüglich aber handelten. Sie sollten nunmehr einen Antrag auf -Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand- stellen und eidesstattlich versichern, das Attest am Tag der Krankschreibung auf den Weg gebracht zu haben, dieses dann wegen eines Zahlendrehers zurückbekamen und persönlich am Freitag noch einwarfen. Das ist dann auch ausreichend.

3. Kann man das als Härtefall auslegen? Ich bin jetzt im 8. Semester, nach 4 Jahren Studium und ca 40.000 investierten Euro in meine Bildung kann doch nicht ein Zahlendreher ein Grund für eine Exmatrikulation sein?

Nein, wie gesagt, bedarf es aber noch der vorherigen Schritte (Antrag auf Wiedereinsetzung) und Sie sollten gegen den Exmatrikulationsbescheid auch Widerspruch einlegen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
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