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Arzt verweigert mir Befund


10.11.2008 13:27 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Sehr geehrte Damen und Herren

vor ungefähr drei Monaten wurde ich von meinem damaligen Hausarzt zum Orthopäden überwiesen. Der Befund wurde dann vom Orthopäden an den Hausarzt geschickt.

Nun habe ich aber den Hausarzt gewechselt und wollte mir den Befund vom Orthopäden noch einmal schicken lassen. Das hat die Sprechstundenhilfe verweigert mit der Begründung, dass die Daten schon meinem Hausarzt überstellt wurden und ich mir den Befund dort holen soll und mir der Befund nicht ausgehändigt werden darf.

Aus versch. Gründen möchte ich aber nicht noch einmal zu diesem Hausarzt gehen. Hat diese Sprechstundenhilfe wirklich das Recht mir den Befund zu verweigern oder kann ich die Herausgabe verlangen?

Vielen Dank für die Antwort
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung haben Sie einen Anspruch auf Herausgabe Ihres Befundberichtes. Ggf. müssen Sie Kopier- und Versandkosten selber tragen, sofern Sie diesen nicht persönlich abholen können. Sie sollten Ihren Arzt auffordern, den Befundbericht binnen einer angemessenen Frist herauszugeben, d.h. Ihnen gegen Kostenübernahme zu übersenden oder alternativ in der Praxis abholen zu lassen. Andernfalls können Sie sich gerichtlicher Hilfe bedienen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2008 | 14:21

Danke für die sehr schnelle Antwort. Genau das habe ich mir schon gedacht.

Gibt es dazu evtl. auch einen Paragraphen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2008 | 14:45

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie können sich beispielsweise auf §§ 242, 611, 810 BGB, § 26 BDSG und Art. 1, 2 GG berufen sowie auf das Urteil des BGH vom 23.11.1982, VI ZR 222/79.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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