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Art der Behinderung Personalfragebogen


26.12.2016 20:31 |
Preis: 62,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sebastian Conzen



Ich bin Schwerbehindert (50 % Grad der Behinderung). Nun habe ich von meinem neuen Arbeitgeber (öffentlicher Dienst) einen Personalfragebogen bekommen in dem nach der Art der Behinderung gefragt wird. Muss ich hier angaben machen?
Das ich Schwerbehindert bin weis der neue Arbeitgeber bereits durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises.
Des weiteren habe ich eine Amtsärztliche Untersuchung. Könnte mir hier durch die Behinderung es handelt sich um eine Zwangsstörung der Weg ins Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst versagt werden? Ich war wegen dieser Behinderung noch nie krank geschrieben. Auswirkungen auf die Arbeit hat diese ebenfalls keine.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet nähere Angaben zu Ihrer Behinderung zu machen. Der Arbeitgeber muss aber in jedem Falle informiert werden, wenn sich die Behinderung einschränkend auf die Tätigkeit auswirkt. Allerdings ist es auch hier nicht erforderlich, die genaue Diagnose mitzuteilen.

Es kann aber auch vorteilhaft sein, den Arbeitgeber über die Art der Schwerbehinderung zu informieren und ihn über die Auswirkungen und Beeinträchtigungen aufzuklären. Dies kann Konflikte vermeiden und ermöglicht dem Arbeitgeber erforderliche Maßnahmen zur behinderungsgerechten Beschäftigung zu ergreifen.

Ich empfehle Ihnen, sich ggf. an die Schwerbehindertenvertretung oder den Personalrat zu wenden. Vielleicht kann dort der Hintergrund der Frage im Personalfragebogen aufgeklärt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Conzen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.12.2016 | 21:45

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider haben Sie folgende Fragestellung vergessen:

Des weiteren habe ich eine Amtsärztliche Untersuchung. Könnte mir hier durch die Behinderung es handelt sich um eine Zwangsstörung der Weg ins Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst versagt werden? Ich war wegen dieser Behinderung noch nie krank geschrieben. Auswirkungen auf die Arbeit hat diese ebenfalls keine.

Hinweis:
und ich bin auch schon seit Jahren im öffentlichen Dienst tätig und wechsele nur den Arbeitgeber.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.12.2016 | 22:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

die amtsärztliche Untersuchung hat ja bisher einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst nicht entgegengestanden, so dass davon auszugehen ist, dass diese einer Einstellung nicht im Wege stehen wird.

Grundsätzlich gilt auch hier, dass sie lediglich in der Lage sein müssen, die angestrebte Tätigkeit ausüben zu können, ggf. auch durch Maßnahmen, die eine behinderungsgerechte Beschäftigung ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Conzen
Rechtsanwalt

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