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Arbeitsvertrag -Auflösungsvertrag


21.12.2013 21:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Ich arbeite seit 14 Jahren im Krankenhaus , ich bin vor 6 Monate versetzt worden seit dem versucht der Arbeitgeber mich zu kündigen . Ich habe auch schon 2 Ermahnung bekommen .
Die Personalchefin hat mich am 16.12.03 zu sich gerufen und mir mitgeteilt ( unter 4 Augen ) das ich fristlos gekündigt bin , aus Panik meine arbeit zu verlieren habe ich gebeten mir ein Auflösungsvertrag zu geben zum 31.03.2014 damit ich zeit habe mir eine neue Stelle zu suchen
Die Personalchefin hat das eingewilligt und mir sofort einen Auflösungsvertrag geschrieben den ich auch gleich unterschrieben habe - musste
Meine Frage : kann ich diesen Auflösungsvertrag rückgängig machen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Hier muß man Ihnen leider sagen, daß Sie so ziemlich alles falsch gemacht haben, was man nur falsch machen kann.

Richtig wäre es gewesen, einfach abzuwarten, bis Sie tatsächlich eine Kündigung erhalten hätten. Dann hätten Sie innerhalb von drei Wochen die Möglichkeit gehabt, beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage zu erheben.

Auch gegen die Abmahnungen hätten Sie, sofern sie unberechtigt gewesen sind, vorgehen sollen.


2.

Jetzt haben Sie einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen, der zunächst das Arbeitsverhältnis beendet.

Zu denken wäre an eine Anfechtung des Aufhebungsvertrags wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung oder Bedrohung zu denken. Greift die Anfechtung, hätte das zur Folge, daß der Aufhebungsvertrag von Anfang an nichtig wäre.


3.

Und das sollten Sie jetzt tun: Versuchen Sie, so schnell wie möglich einen Termin bei einem Rechtsanwalt zu vereinbaren.

Um zu prüfen, ob hier eine Anfechtung Sinn macht, muß der Sachverhalt weiter aufgeklärt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt
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