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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, gilt Poststempel?


| 11.12.2008 13:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Rechtsanwälte,

es wäre sehr schön, wenn Sie mir kurzfristig u.g. Fragen zum Thema Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beantworten könnten.

Ich bin im Vergleich zu manchen anderen zum Glück recht wenig krank! Wenn ich krank bin, gehe ich immer am ersten Tag direkt zum Arzt, lass mich behandeln und ab dem 1. Tag krankschreiben.

Ich sende die AU per Post an den Arbeitgeber. Ich war letztens 3 Tage krankgeschrieben und als ich am 4. Tag wieder da war, war die AU immer noch nicht beim Arbeitgeber.

1. Ich weiss, dass ich die AU am 1. Tag abgeschickt habe. Was gilt rechtlich vor dem Arbeitgeber, der Poststempel und das tatsächliche Eintreffen des Briefes?

2. Der Arbeitgeber sagte, ich sollte zukünftig die AU persönlich am ersten Tag vorbeibringen (50 Km Fahrt eine Strecke) Zumutbar?

3. Ich behalte immer eine Kopie und könnte dem Arbeitgeber diesen Nachweis nach FA von zuhause aus zufaxen. Reicht das aus oder soll der Arbeitgeber die Krankenkasse kontaktieren?

4. Kann der Arbeitnehmer mich deshalb abmahnen?

In Erwartung Ihrer Nachricht.

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen ihre Fragen auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

1. Entscheidend ist immer der Zugang beim Arbeitgeber.

2.Der Arbeitgeber kann grundsätzlich verlangen, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt wird, § 5 I EntgeltfG. Das persönliche Vorbeibringen ist in ihrem Fall nicht zumutbar und widerspricht ihren Pflichten in der Krankheit, keine Handlungen vorzunehmen, welche den Genesungsvorgang behindern.

3. Es genügt, wenn Sie die AU vorab per Telefax übersenden, das Original können Sie nachreichen.

4.Grundsätzlich kann die Nichtvorlage einer entsprechenden AUBescheinigung bzw. ein Verstoß gegen die Mitteilungspflicht der Krankheit eine Abmahnung rechtfertigen. Vorliegend wäre eine solche Abmahnung allerdings unverhältnismäßig.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 11.12.2008 | 15:10


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