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Arbeitsrecht/Krankenversicherung


02.12.2013 05:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgendes Problem beschäftigt meine Frau und mich den letzten beiden Tage und ich möchte Sie deswegen um Ihren kompetenten Rat fragen.

Ausgangssituation:
Meine Frau befindet sich nach der Geburt unserer beiden Kinder seit ca. 5 ½ Jahren bei Ihrem Arbeitgeber in Elternzeit. Da sie vorher freiwillig gesetzlich krankenversichert war und ich privatversichert bin, trage ich seitdem komplett ihre Krankenversicherungsbeiträge von rund 350 EUR pro Monat. Da für uns eigentlich klar ist, dass unsere Kinder in den nächsten Jahr intensiv von ihr weiter betreut werden sollen, wird eine Rückkehr ins Berufsleben in den nächsten 5 Jahren wohl nicht in Frage kommen. Für uns hat sich deshalb eher die Frage gestellt, ob bei der anstehenden Kündigung im kommenden Sommer eine Abfindungsregelung verhandelbar wäre (z.B. durch Anfrage nach Teilzeitmodellen, die im Außendienst nicht umsetzbar sind).

Entscheidungssituation:
Vor drei Tagen erreichte uns überraschend das Schreiben des Insolvenzverwalters der Firma meiner Frau, in dem uns mitgeteilt wurde, dass es ein Insolvenzverfahren gibt und dass es einen Käufer der Firma gibt, der das Geschäft fortführen wird. Nun muss meine Frau innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen, wenn Sie nicht möchte, dass ihr Arbeitsverhältnis auf die neue Firma übergeht. Legt sie Widerspruch ein, wird sie bei der alten Firma betriebsbedingt gekündigt. Nun meine Frage: Ist es auf Basis der oben geschilderten Ausgangssituation nicht vielleicht sogar ratsam, diese betriebsbedingte Kündigung in Kauf zu nehmen (um z.B. eine eigene Kündigung in einem halben Jahr zu vermeiden)? Kann das bei dem Thema Krankenversicherung oder Abfindungszahlungen vielleicht helfen? Gibt es hier weitere Aspekte, die zu beachten sind? Wozu würden Sie raten?

Beste Grüße
JK
02.12.2013 | 06:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Wenn Ihre Gattin Widerspruch einlegt, kann eine betriebsbedingte Kündigung des bisherigen Arbeitgebers erfolgen. Ob dies der Fall sein wird, kann ich nicht beurteilen. In diesem Fall hätte Ihre Frau unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Abfindung.

Bei einer Kündigung seitens Ihrer Frau würden Verhandlungen über eine Abfindung sicherlich schwierig.

Insofern wäre ein Widerspruch sicherlich sinnvoll.

Auswirkungen auf die Krankenversicherung kann ich nicht erkennen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen




Astrid Hein
Rechtsanwältin

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