Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
454.909
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arbeitslosigkeit


02.03.2005 11:19 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Einspruch


Sehr geehrte Damen und Herren,


Ich hab folgende Frage:
Können sie mir bei meinen Einspruch oder heißt das Wiederspruch helfen?

Erläuterung: Mir wurde am 30.07.04 von meinen damaligen Arbeitgeber zum 01.01.05 gekündigt. Arbeitslos hätte ich mich am 02.08.04 Melden müssen laut Arbeitsamt, dies konnte ich aber nicht tun, da ich am Vortag ein Innerbandabriss und Meniskusschaden durch ein Sportunfall erlitt. Ab diesen Zeitpunkt war ich Krankgeschrieben und in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt da ich das Knie nicht belasten durfte und konnte. Dieser Umstand zwang mich Persönlich erst am 18.08.04 die Arbeitslosigkeit zumelden. Und Heute erhielte ich eine Minderung......Frage: können sie bei dem Wiederspruch Helfen so das er richtig Sitz und durchgeht?
02.03.2005 | 12:51

Antwort

von


770 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gem. § 37b SGB III hätten Sie sich "unverzüglich" bei der Arbeitsagentur mit der Kündigung melden müssen um sich arbeitssuchend zu melden.

Unverzüglich bedeutet aber "ohne schuldhaftes Zögern". Da Sie aber durch den Unfall in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren, sehe ich in Ihrem Fall kein schuldhaftes Zögern: Es konnte von Ihnen nicht erwartet werden, sich entgegen dem ärtzlichen Rat in die Schlange beim Arbeitsamt einzureihen.

Den Widerspruch gegen den Bescheid des Arbeitsamtes sollten Sie also darauf stützen, daß Sie sich nicht schuldhaft erst am 18.08.04 arbeitssuchend gemeldet haben, sondern die Verzögerung auf Ihren Unfall zurückzuführen ist. Legen Sie ein ärztliches Attest bei, daß Ihnen bestätigt, daß Sie in der Zeit vom 01.08.04 bis 17.08.04 krankgeschrieben waren und das Bein nicht nicht belasten durften und deshalb nicht vor dem 18.08.04 bei Arbeitsamt vorstellig werden konnten, und die Meldung am 18.08.04 also noch unverzüglich im Sinne des Gesetzes gewesen ist.

Gerne bin ich Ihnen aber auch bei der konkreten Formulierung des Widerspruchs behilflich, und schlage vor, daß Sie mich in diesem Fall einmal telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

ANTWORT VON

Köln

770 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Zivilrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 54669 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Anwort kam super schnell und ausführlich. Es hat mir sehr weiter geholfen. Ich kann das an dieser Stelle nur weiter empfehlen. Vielen Dank nochmal! ...
5,0/5,0
Die Antworten waren für mich sehr Zeitnah, verständlich, hilfreich ohne endlose Paragraphen Ausführungen. Alles direkt auf den Punkt. Ich werde den Empfehlungen folgen und kann Herrn RA Stadnik bestens weiterempfehlen ...
4,6/5,0
Vielen Dank für die Antwort. War hilfreich ...